Heinisch-Hosek: "Potenziale und Talente von Frauen dürfen nicht verloren gehen"

Frauenministerin auf Betriebsbesuch bei Baxter BioScience Vienna

Wien (OTS) - "Frauenförderung funktioniert, es geht, wenn alle wollen. Das zeigt Baxter sehr eindrucksvoll", sagte die Frauenministerin heute anlässlich ihres Betriebsbesuchs bei Baxter BioScience in Wien. "Hier finden Frauen Wertschätzung, Kinder sind kein Problem - beste Vorraussetzungen, damit das Potenzial und die Talente der Frauen nicht verloren gehen. Und der Betrieb war einer der ersten, der den Einkommensbericht vorgelegt hat. Das ist vorbildlich", so die Frauenministerin.

Die Firma Baxter beschäftigt in Österreich 4.000 MitarbeiterInnen, die Hälfte davon ist weiblich. Der Anteil der Frauen in den Führungsebenen ist mit 41 Prozent bemerkenswert hoch. Drei der weiblichen Vorstandmitglieder sind teilzeitbeschäftigt. "Ja, man sieht, dass es geht, wenn man einander mit individueller Wertschätzung begegnet und eine entsprechende Betriebskultur entwickelt", sagte Heinisch-Hosek. Damit entwickle sich auch ein neues Bild von Müttern und Vätern. In Österreich sei noch immer das Bild Hauptverdiener und Zusatzverdienerin stark verankert. "Frauenpolitik ist daher immer auch Gesellschaftspolitik. Wenn Frauen in Führungsteams vertreten sind, bringen sie dort neue Blickwinkel ein und verändern die Unternehmenskultur."

Bei Baxter werde allen Frauen und Männern, die dies aus familiären Gründen wünschen, die Möglichkeit geboten, Teilzeit oder mit dem Programm work@home zu Hause zu arbeiten. Auch die Förderung der Väterkarenz zählt zu den zahlreichen familienfreundlichen Maßnahmen des Unternehmens. Dazu gehören ebenso der Betriebskindergarten, Feriencamps, Geburtsvorbereitungskurse im Betrieb und Ansprechpartnerinnen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Karenz. "Davon erzähle ich gerne weiter", sagte die Frauenministerin. Im Anschluss an das Gespräch mit den weiblichen Spitzenkräften besichtigte die Ministerin den Betriebskindergarten und den Qualitätsmanagementbereich der Firma.

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Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
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