Wöginger: Vertrauen der Jugend in Pensionssystem stärken

Durch Bonus-Malus-System Anreize für längeres Arbeiten schaffen

Wien, 24. Oktober 2011 (ÖVP-PK) "Die aktuellen Ergebnisse des Jugendmonitors bestätigen: Junge Menschen zeigen sich sehr besorgt über Entwicklungen im österreichischen Pensionssystem. Wir müssen daher alles daran setzen, das Vertrauen der Jungen wiederherzustellen", hält ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger anlässlich der heutigen Präsentation des neuen Jugendmonitors fest. Die Ergebnisse sind eindeutig: Rund 90 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass das Pensions- und Gesundheitssystem unter der älter werdenden Gesellschaft leiden werde. 65 Prozent der Jungen gehen
gar davon aus, dass ihre staatliche Pension nicht ausreichen werde, um später ihr Leben zu finanzieren. Und fast drei Viertel der Befragten sprechen sich für grundsätzliche Reformen im österreichischen Pensionssystem aus. Für Wöginger sind diese Ergebnisse daher "ein klarer Auftrag an uns, diese Schieflage im Pensionssystem endlich zu beseitigen". ****

"Um diesen Entwicklungen entgegenzutreten und die Pensionen für künftige Generationen nachhaltig zu sichern, hat Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner wichtige Maßnahmen präsentiert, um das Pensionssystem einfacher, transparenter und nachhaltiger zu gestalten", so der ÖVP-Sozialsprecher. Neben einer Vereinfachung des Pensionssystems durch die Umsetzung des Pensionskontos zählt dazu auch die Schaffung eines echten Bonus-Malus-Systems, um Arbeitnehmer mit attraktiven Anreizen im Erwerbsleben zu halten. "Wer länger arbeitet, bekommt mehr. Wer früher geht, muss mit Abschlägen rechnen", so Wöginger, und abschließend: "Noch hinken wir beim Pensionsantrittsalter hinterher. Doch durch den richtigen Maßnahmenmix können wir ein System schaffen, das für alle gerecht und nachhaltig abgesichert ist."

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