FPÖ: Walter Rosenkranz: ORF-Kandidatin Moser vor holprigem U-Ausschuss-Vorsitz

Telekom-Verwicklungen der Grün-Abgeordneten noch zu klären - FPÖ wird Fichtenbauer zurückziehen

Wien (OTS) - "Die ÖVP war offenbar nicht mehr in der Lage, dem Dauerdruck der Medien und insbesondere des ORF standzuhalten, und will nun ebenfalls die Grüne Gabriela Moser in den U-Ausschuss-Vorsitz wählen", nimmt der designierte FPÖ-Fraktionsführer NAbg. Walter Rosenkranz die aktuellen Entwicklungen zur Kenntnis. "Der ORF, der Moser noch am Sonntag in der Sendung 'Hohes Haus' ein mehr als fünfminütiges Werbevideo gewidmet hat, hat damit seine Kandidatin durchgebracht", so Rosenkranz. Angesichts dieser Tatsache werde die FPÖ ihren Kandidaten Peter Fichtenbauer zurückziehen.

Rosenkranz erwartet durch Moser eine überaus holprige Vorsitzführung. "Sie hat selbst angekündigt, gleich zu Beginn, wenn wir uns dem BUWOG-Komplex widmen, ihren Platz zu räumen, weil sie in dieser Affäre seit Monaten medial als Chefanklägerin auftritt und daher keine Objektivität erwarten lässt. Was die Telekom-Affäre anbelangt, warten wir gespannt auf die Aussagen der Zentralfigur Peter Hochegger heute Abend im Fernsehen. Erst dann wird sich entscheiden, ob Moser im Bereich Telekom als Vorsitzführende vorstellbar ist", so Rosenkranz.

Bedauerlich ist für Rosenkranz auch, dass die ÖVP durch ihren 180-Grad-Schwenk die Chance auf eine wirklich objektive Vorsitzführung aus der Hand gegeben habe: "Es hätte immer noch die Möglichkeit bestanden, den Vorsitz abwechselnd durch die drei Nationalratspräsidenten führen zu lassen. Dies kam für die ÖVP wohl auf Grund der offen zur Schau gestellten Unlust des Zweiten Präsidenten Neugebauer nicht in Frage."

Dem Ausschuss selbst werde durch Mosers vermutliche Wahl ein Bärendienst erwiesen. Umso mehr seien die Abgeordneten aller Parteien nun in der Pflicht, für eine objektive Klärung der politischen Verantwortung in den zahllosen Verdachtsfällen zu sorgen. "Wir Freiheitlichen werden diese Aufgabe mit großer Hingabe und schonungslos in alle Richtungen erfüllen", kündigt Rosenkranz an.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002