FPÖ/AUF-Herbert: Enttäuschender Budgetentwurf für den öffentlichen Dienst

Wien (OTS) - "Ein 'überzeugendes Budget-Konzept', wie heute schon seitens der ÖVP behauptet, sieht wahrlich anders aus", befand der Bundesvorsitzende der AUF und freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, in seinem heutigen Debattenbeitrag zum Bundesvoranschlag 2012 fest.

"Gerade der Öffentliche Dienst zählt zu den großen Verlierern in diesem unausgewogenen Budgetentwurf. So wird in der 42-seitigen Budgetrede dem Bundesministerium für Frauen und öffentlicher Dienst gerade einmal 8 (!) Zeilen gewidmet und diese waren ausschließlich den Frauenangelegenheiten vorbehalten", so Herbert.

Keine Rede sei von den gebotenen Maßnahmen gegen die galoppierende Überalterung der Bundesbediensteten, insbesondere bei der Exekutive oder auch bei den Lehrern. Das Durchschnittsalter im gesamten öffentlichen Dienst betrage derzeit rund 45 Jahre, erklärte der FP-Mandatar. Notwendige und dringend erforderliche Gegenstrategien, um hier einen drohenden Personalkollaps zu verhindern, suche man vergeblich.

"Natürlich ist eine umfassende Verwaltungsreform das Gebot der Stunde. Etwaige Einsparungspotentiale hier aber ausschließlich auf den Faktor "Personal" zu reduzieren, ist nicht nur der falsche Ansatz sondern schafft auch nicht die Grundlagen für sinnvolle und nachhaltige Einsparungen. Es hätte daher eines mutigeren und engagierteren Budgets bedurft, um den öffentlichen Dienst nicht nur eine klare Zukunftsperspektive zu geben, sondern auch um die Aufgabenerfüllung in diesem Bereich langfristig und nachhaltig sicherzustellen", so Herbert abschließend.

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