Land NÖ hat Förderungen gestrichen: Solarmarkt in Niederösterreich nun eingebrochen

Krismer: Grüne sind für Wiedereinführung der Direktförderung für Solaranlagen

St. Pölten (OTS) - Jetzt wird es wirtschaftlich spürbar, was die Grüne Abgeordnete im Landtag, Helga Krismer, bereits im Dezember 2010 für den Solarmarkt in Niederösterreich prognostizierte: Der Markt für neue thermische Solaranlagen in Niederösterreich ist nun eingebrochen.
Der Grund dafür: Direkt-Zuschüsse seitens des Landes NÖ, etwa 30 Prozent bei Heizkesseltausch und Solaranlagen oder 50 Prozent für Photovoltaik, gibt es seit 1. Jänner nicht mehr. Diese Maßnahmen werden nur noch im Rahmen einer Gesamtsanierung gefördert.
Helga Krismer hat darauf gepocht, dass das Land NÖ diese Entscheidung sofort zurücknimmt - vergebens.
Laut Arbeiterkammer Niederösterreich wurden im Vorjahr knapp 6.000 neue Anlagen installiert, heuer wird es nicht einmal ein Drittel davon sein.
Die Grünen haben rechtzeitig auf den Einbruch hingewiesen - die ÖVP ignorierte die Warnung der Grünen. "Vom Besserwissen meinerseits hat die Branche aber leider nichts. Ich rufe daher alle im Solar-Netzwerk auf, das Land Niederösterreich wieder auf den Solarkurs zu holen. Immerhin brüstet sich das Land mit hohen Erneuerbaren Energiezielen für die nächsten Jahre. Worten müssen Taten folgen", so die Energiesprecherin der Grünen Niederösterreich, Helga Krismer.

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