Pendl: Langjährige Forderung von SPÖ und Polizeigewerkschaft umgesetzt

Blutabnahme bei Verdächtigen möglich - Schnellere Klarheit für Exekutivbeamte

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl zeigt sich zufrieden über das gestern beschlossene Terrorismuspräventionsgesetz, insbesondere über jenen Teil, der eine langjährige SPÖ- und Polizeigewerkschaftsforderung umsetzt. Dabei geht es um die Schaffung einer Blutabnahmemöglichkeit bei Personen, die möglicherweise mit ansteckenden Krankheiten infiziert sind. Bisher war eine Blutabnahme nur bei Personen möglich, die im Verdacht standen eine schwere Straftat begangen zu haben. "30.000 Exekutivbeamtinnen und -beamte in Österreich, sowie Menschen in Gesundheitsberufen, sind in ihrer täglichen Arbeit mit der Tatsache konfrontiert, dass sie von Menschen verletzt werden können, die eine ansteckende Krankheit haben. Eine rasche Blutabnahme bei Verdächtigen schafft Klarheit und die Beamtinnen und Beamten müssen nicht unnötig in Ungewissheit leben", so Pendl am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der SPÖ-Sicherheitssprecher verweist in dem Zusammenhang auf die zusätzliche Belastung der Exekutivbeamtinnen und -beamten, wenn sie neben den gewöhnlichen Folgen einer körperlichen Verletzung dann oft über längere Zeit hindurch in Ungewissheit einer möglichen Infektion mit einer ansteckenden und gefährlichen Krankheit leben müssen. "Das ist eine Ausnahmesituation für die Beamtinnen und Beamten und ihre Familien. Gut, dass nun rascher und schneller für Klarheit gesorgt wird", so Pendl. (Schluss) sv/rm/mp

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