Reminder: "Science for Disarmament" 10 Jahre CTBTO-Überwachungslabor in Seibersdorf

Wien (OTS) - Österreich spielt bei der Umsetzung des Umfassenden Atomteststopp-Abkommens eine wichtige Vorreiterrolle. Am 31. Oktober 2001 wurde in Seibersdorf das weltweit erste Radionuklidlabor zur Überwachung des Abkommens in Betrieb genommen. Das österreichische Labor ist technischer Spitzenreiter, beschäftigt Österreichs Spitzenphysikerinnen und -physiker im Bereich des Strahlenschutzes und steht mit seiner Forschung und Messtechnik im Dienst der nuklearen Abrüstung und Nichtverbreitung.

Zum zehnjährigen Bestehen des CTBTO-Überwachungslabors in Seibersdorf lädt Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger, gemeinsam mit CTBTO- Exekutivsekretär Tibor Tóth und der Leiterin des Radionuklidlabors in Seibersdorf Martina Schwaiger zu einem Empfang ins Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

Für interessierte MedienvertreterInnen besteht Mitte Dezember die Möglichkeit das Überwachungslabor in Seibersdorf zu besichtigen. Hierzu folgt eine gesonderte Einladung.

Das Außenministerium lädt interessierte MedienvertreterInnen aus gegebenem Anlass zu folgendem Termin ein:

Film- und Fotomöglichkeit im Rahmen des Empfangs anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Überwachungslabors der Atomteststoppbehörde CTBTO in Seibersdorf

Ort: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten,
Marmorsaal, Minoritenplatz 8, 1014 Wien.
Zeit: Montag, 24. Oktober 2011, 17:00 Uhr.

Um Eintreffen bis spätestens 16:45 Uhr wird ersucht.

MedienvertreterInnen werden gebeten sich über die Presseabteilung des Außenministeriums per E-Mail pk-anmeldungen@bmeia.gv.at oder per Fax +43 (0) 50 1159 204 anzumelden. Sie werden ersucht einen gültigen Presseausweis oder ein aktuelles Akkreditiv Ihrer Redaktion vorzuweisen.

Anfragen für Interviews mit CTBTO Exekutivsekretär Tibor Tóth richten Sie bitte an:

Frau Annika Thunborg
Tel.: +43 1 26030-6375
Mobile: +43 699 1459 6375
E-Mail: annika.thunborg@ctbto.org

Hintergrund:
Zur Überwachung des Umfassenden Atomteststopp-Abkommens wird ein weltumspannendes Netzwerk von Radionuklid-Messstationen und Testlaboratorien von Österreich aus überwacht und koordiniert. Das Netzwerk, zu dem auch seismische und anderen Sensoren gehören, hat seine Leistungsfähigkeit bei den nordkoreanischen Atomtests 2006 und 2009 unter Beweis gestellt. Nach dem Atomunfall von Fukushima im Frühjahr 2011 konnte die Ausbreitung von Radioaktivität genau nachverfolgt werden; auch das Seibersdorfer Labor war an der Auswertung der Proben beteiligt.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
abti3@bmeia.gv.at
http://www.aussenministerium.at, http://www.bmeia.gv.at

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