Khol: Rechtssicherheit für Universitäten schaffen. Studienbeiträge rasch einführen.

Rechtslage ist gute Möglichkeit für Sozialdemokratie, ohne Gesichtsverlust auf ausgewogenes Töchterle-Konzept einzuschwenken!

Wien (OTS) - "67% der Österreicherinnen und Österreicher sind für Studienbeiträge. Und wie aktuelle Verfassungs-Gutachten beweisen, ist die aktuelle Rechtslage eine gute Möglichkeit für die Sozialdemokratie, ohne Gesichtsverlust auf das ausgewogene Studiengebühren-Konzept von Wissenschaftsminister Töchterle einzuschwenken. Es ist an der Zeit die ärgerliche Umverteilung zu beenden in der leistungsschwächere Steuerzahler, wie Pensionisten und Arbeiterinnen den studierenden Mittelstand finanzieren. Die Verhandlungen dazu sollten deshalb rasch und konstruktiv begonnen werden", erklärt Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes in Bezugnahme auf die aktuelle Debatte.

"Man sollte jene Hochschulautonomie, die wir eingeführt haben, endlich respektieren. Damit sich die Universitäten selbst helfen können. Alle müssen nun ihre Verantwortung wahrnehmen und die Vorbereitungen für neue Studienbeiträge ehest möglich treffen. Dabei kommt auch dem Wissenschaftsministerium eine wichtige Bedeutung zu:
Es muss entsprechende Rechtssicherheit für die Universitäten schaffen", so Khol weiter.

"Und diese Rechtssicherheit bietet das Töchterle Konzept: Er schlägt vor, Stipendien deutlich auszuweiten und Obergrenzen für Studienbeiträge vorzusehen. Ich nehme doch an, dass jeder verantwortungsbewussten Person im System ein klares, rechtssicheres und vor allem bundesweites Regelwerk lieber ist, als zersplitterte unsichere Lösungen. Eine Weiterführung der aktuellen sturen Blockadehaltung kann daher im Sinne der Universitäten, der Studierenden und er Steuerzahlerinnen und Steuerzahler nicht akzeptiert werden", fordert Khol alle Verantwortungsträger abschließend dazu auf, nun rasch in konstruktive Verhandlungen einzutreten.

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