FPÖ/AUF-Herbert: SPÖ und ÖVP lassen Exekutive einmal mehr bei der Vollziehung ihrer Aufgaben im Stich

Keine ausreichende Versorgung der Polizei mit Lesegerät für Mikrochips-Implantate bei Hunden

Wien (OTS) - Obwohl seit 01.01.2010 alle Hunde mit implantierten Mikrochips gekennzeichnet sein müssen mangelt es der Exekutive an einer ausreichenden Versorgung mit geeigneten Lesegeräten um diese Mikrochips im Anlassfall auch auslesen zu können, stellte heute der Bundesvorsitzende der AUF und freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, fest.

"Es gibt zwar derartige Chiplesegeräte bei der Exekutive, allerdings nicht in der erforderlichen Anzahl. Tatsächlich müssen sich zumeist mehrere Dienststellen ein derartiges Chiplesegerät teilen", so Herbert. Daher komme es bei entsprechenden Amtshandlungen, beispielsweise bei Körperverletzungen durch Bisse von entlaufenden Hunden, insbesondere im ländlichen Raum immer wieder zu vermeidbaren Verzögerungen, die nicht nur die Arbeit der Exekutive behindern sondern auch für die Geschädigten vermeidbare Informationsdefizite bedeuten.

"Umso unverständlicher ist es daher, dass diese sinnvolle und notwendige Forderung einer flächendeckenden Ausstattung der Exekutive mit derartigen Mikrochiplesegeräten von den SPÖ und ÖVP abgelehnt wurde. Einmal mehr haben damit die Regierungsparteien unsere Polizistinnen und Polizisten, die trotz der tristen beruflichen Rahmenbedingungen hervorragende Arbeit leisten, bei der Bewältigung ihrer dienstlichen Aufgaben im Stich gelassen", so Herbert abschließend.

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