ARBÖ: Fekter kassiert bei E10 mit

Keine Rede von Steuererleichterungen für "Biosprit" - Protestunterschriftenaktion des ARBÖ auf www.arboe.at/e10

Wien (OTS) - Während Umweltminister Berlakovich davon faselt, dass es bei der von ihm geplanten Einführung von E10 in Österreich Steuererleichterungen geben soll, setzt Finanzministerin Fekter ganz andere Fakten: Im ihrem Budget 2012 geht sie bei der Mineralölsteuer von unverändert hohen Einnahmen von 4,35 Milliarden Euro aus. "Berlakovich will die ohnehin geschröpften Autofahrerinnen und Autofahrer mit falschen Beruhigungspillen abspeisen, während seine Parteikollegin weitere Belastungsschritte setzt", sagt ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz.

Die Finanzministerin kassiert bei E10 automatisch mit: Aufs Jahr hochgerechnet kann sie - auf dem Rücken der Autofahrerinnen und Autofahrer - mit Mehreinnahmen von 16,8 Millionen Euro rechnen. Denn um so viel erhöht sich die Umsatzsteuer. Wenn sich der Grundpreis für E10 wegen der Beimischung und wegen der geringeren Ergiebigkeit (man braucht mehr Sprit um die gleiche Strecke zu fahren) um 3,5 Cent pro Liter verteuert, steigen automatisch die Einnahmen Fekters an der Umsatzsteuer.

Der ARBÖ hat daher eine Protestunterschriftenaktion gegen die Einführung von E10 ins Leben gerufen. Unter www.arboe.at/e10 lädt der ARBÖ alle ein, dagegen ein Zeichen zu setzen. Bisher freut sich der ARBÖ über 3.000 Unterstützungsunterschriften gegen den Biotreibstoff.

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