BetriebsrätInnen der Brauindustrie fordern einen nachhaltigen Lohn- und Gehaltsabschluss

PRO-GE-Rigler: "Wollen faires Einkommensplus, sonst drohen Betriebsversammlungen und Kampfmaßnahmen"

Wien (OTS/ÖGB) - Nach drei gescheiterten Verhandlungsrunden forderten rund 80 BetriebsrätInnen der österreichischen Brauindustrie bei einer Konferenz am 17. Oktober in Ansfelden (Oberösterreich) einen nachhaltigen Lohn- und Gehaltsabschluss. Die Belegschaftsvertreter haben einstimmig Betriebsversammlungen und anschließende gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen beschlossen, sollte das Angebot der Arbeitgeber auch nach der morgigen vierten Verhandlungsrunde nicht deutlich nachgebessert werden. ++++

Bei den bisher stattgefundenen drei Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 3.900 Beschäftigten in der Brauindustrie konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Das derzeitige Angebot der Arbeitgeber von einer Inflationsabgeltung ist für die Gewerkschaften PRO-GE, GPA-djp und für die Belegschaftsvertreter nicht annehmbar.

Sollte es bei der für morgen, den 21. Oktober angesetzten vierten Verhandlungsrunde zu keiner Einigung kommen, so haben die BetriebsrätInnen für die darauf folgende Woche Betriebsversammlungen beschlossen. In weiterer Folge werden gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen. Auch hierfür wurden die notwendigen Beschlüsse in Ansfelden eingeholt.

"Wir erwarten uns für die nächste Verhandlungsrunde von den Arbeitgebern ein Angebot, das ein ordentliches und gerechtes Einkommensplus für die Beschäftigten bedeutet", ergänzt Franz Rigler, zuständiger Sekretär der PRO-GE. "Falls nicht, wird mit den BetriebsrätInnen und Beschäftigten der Druck erhöht, denn die Beschäftigten der Brauindustrie haben sich eine Reallohnerhöhung verdient."

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