• 12.10.2011, 14:46:22
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  • OTS0238 OTW0238

Digitalisierungsförderung für Programm- und Regionalkinos

Wien (OTS/PWK723) - Der Fachverband der Film- und
Musikwirtschaft als Vertretung der öst. Filmproduzenten und der
österreichischen Verleihwirtschaft begrüßt das Bekenntnis von Frau
Bundesministerin Dr. Claudia Schmied und vom Wiener Kulturstadtrat
Dr. Andreas Mailath-Pokorny, eine durchgängige und schnelle
Volldigitalisierung des österreichischen Kinomarktes und damit ein
rasches Ausschöpfen der synergetischen Potentiale des digitalen
Roll-outs in Österreich durch eine bereits 2011 wirksame Förderung
der Programm- und der Regionalkinos zu unterstützen.

Bundesfördermittel in der Höhe von Euro 1 Million, ergänzt um
Förderungen des Landes Wien, kommen damit nicht nur den für den
österreichischen und europäischen Film besonders wichtigen
Programmkinos zu Gute, sondern helfen auch den vielen Regionalkinos,
die für die filmkulturelle Entwicklung in der Region von besonderer
Bedeutung sind.
Damit wird dem Wunsch der Verleihwirtschaft, dass das digitale
Roll-out möglichst schnell und ohne Verlust von Abspielflächen
realisiert werden kann, Rechnung getragen. Österreich ist somit bei
einem bereits bestehenden hohen Digitalisierungsgrad von > 50 % und
einem realistisch noch 2011 zu erwartenden Digitalisierungsschub auf
gutem Wege, neben Norwegen und der mitten im
Digitalisierungsprozesses befindlichen BRD zu jenen Kinomärkten zu
zählen, die binnen 1-2 Jahren zu 100% für die digitale Projektion
gerüstet sind.
Im Hinblick auf die geringeren Förderungssummen im
Regionalkinobereich wird es von besonderer Bedeutung sein, dass sich
auch die Bundesländer der kulturellen Bedeutung ihrer Kinos bewusst
werden. Neben Wien haben viele Bundesländer Absichtserklärungen zur
Kinoförderung abgegeben - in einigen Bundesländern fehlt aber noch
jegliche regionale Perspektive. Die Verleihwirtschaft wurde in die
Vorgespräche eingebunden und wurde von Seiten des Ministeriums auf
die Notwendigkeit der Unterstützung der Verleihwirtschaft zur
Refinanzierung über ein VPF-Modell hingewiesen. Der Fachverband hat
sich mit freiwilligen Virtual Print Fee-Modellen über die letzten
Monate intensiv befasst und Lösungsmöglichkeiten angeboten. Ein
durchgängiges, von den wesentlichen Marktteilnehmern getragenes
Modell wird innerhalb der Verleihwirtschaft und mit den betroffenen
Kinos verhandelt. Das Bewusstsein, dass hier rasch eine Entscheidung
über eine marktgerechte Lösung gefunden werden muss, ist vorhanden.
(US)

Rückfragehinweis:

Fachverband der Film- und Musikindustrie
   Film and Music Austria
   Dr. Werner Müller
   Wiedner Hauptstraße 63
   1045 Wien
   T: +43 (0) 5 90 900 - 3010
   E: mueller@fama.or.at 
   www.filmandmusicaustria.at

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