• 12.10.2011, 13:35:54
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Leitl: Österreich heißt Kroatien in der Europäischen Union willkommen!

Für die gesamte Westbalkan-Region muss die europäische Perspektive weiter vorangetrieben werden

Wien (OTS/PWK719 ) - "Kroatien wird 2013 das 28. Mitglied der
Europäischen Union - und die österreichische Wirtschaft empfängt das
Land mit offenen Armen", so Christoph Leitl, Präsident der
Wirtschaftskammer Österreich, anlässlich der positiven Bewertung der
EU-Kommission im Rahmen ihres heute vorgelegten Erweiterungspaketes.
"Nach fünf Jahren intensiver Beitrittsverhandlungen ist Kroatien in
der Zielgeraden. Wir haben den raschen Beitritt des Landes seit jeher
intensiv unterstützt, da - auch weiterhin erforderliche -
Reformprozesse durch die EU-Integration gefördert werden und so
rascher die für österreichische Investoren wichtige Rechtssicherheit
im Land verbessert werden kann."

Die österreichische Wirtschaft ist in Kroatien zwar schon gut
vertreten. Trotzdem wollen vor allem viele kleinere und mittlere
Unternehmen dessen Beitritt abwarten, bevor sie mit größeren
Investitionen aktiv werden. Die österreichische Wirtschaft hat bis
2010 mit 6,2 Mrd. Euro rund ein Drittel aller Auslandsinvestitionen
in Kroatien getätigt. Damit ist Österreich der bei weitem größte
ausländische Investor - noch vor den Niederlanden und Deutschland.
Bei einem österreichischen Handelsbilanzüberschuss von 655 Mio. Euro
im Jahr 2009 und 608 Mio. Euro 2010 ist das Land auch ein bedeutender
Handelspartner Österreichs.

Große Unterstützung finden auch die weitere Heranführung Serbiens
an die EU sowie der Vorschlag der Kommission, erste
Beitrittsgespräche mit Montenegro zu beginnen: "Österreich ist in
Serbien der größte und in Montenegro unter den größten Inverstoren,
beide Länder sind wichtige Handelspartner unseres Landes", betont
Leitl.

"Für die gesamte Region muss die europäische Perspektive weiter
vorangetrieben werden. Dies ist aus politischer und wirtschaftlicher
Sicht von großer Bedeutung für ganz Europa", so Leitl. "Politische
Stabilität ist eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliche
Stabilität. Konflikte vor der Haustüre machen Österreich und ganz
Europa unattraktiv für Handel und Investitionen." Friede, Demokratie,
Stabilität und Wohlstand lägen daher auch im ureigensten Interesse
der Wirtschaft. Durch den Annäherungsprozess der Westbalkan-Länder an
die EU würden diese Faktoren bedeutend gestärkt und gefördert. (FA)

Rückfragehinweis:
WKÖ Stabsabteilung EU-Koordination
Mag. Micaela Kleedorfer, Tel.: +43/590900-4357
EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreich/ Presse
Mag. Franziska Annerl, Tel.: +32/474/472594

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