Ministerium, uniko und ÖH: Prognosestärkere Regelung soll Voranmeldung an Unis ersetzen

Konstruktives Arbeitsgespräch auf Einladung von Minister Töchterle - auch Studienberatung wurde thematisiert

Wien (OTS) - Eine prognosestärkere Regelung soll die Voranmeldung an den Universitäten ersetzen. Darauf haben sich heute Wissenschaftsministerium, Universitätenkonferenz (uniko) und Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) geeinigt. "Die Universitäten brauchen ein Mehr an Planbarkeit, um den Ressourceneinsatz bestmöglich und frühzeitig auf die Nachfrage seitens der Studierenden abstimmen zu können", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle, der die Vorsitzende des "Forums Lehre" der uniko, Vizerektorin Dr. Margret Friedrich, sowie die ÖH-Vorsitzende Janine Wulz heute Nachmittag zu einem Gespräch ins Ministerium geladen hatte.

Der Minister berichtete von einem "konstruktiven Arbeitsgespräch", bei dem auch die Studienberatung thematisiert wurde. "Klar ist: Wir müssen die Studienberatung weiter ausbauen, denn Jahr für Jahr lässt sich beobachten, dass die angehenden Studierenden zu wenig über die breite Palette an Studienmöglichkeiten informiert sind", betonte Töchterle. Die zuletzt geplante Verpflichtung dürfte aber einen erheblichen und zum Teil unnötigen bürokratischen Mehraufwand mit sich bringen. Die diesbezüglich in der Begutachtung des vorliegenden Entwurfs zur verpflichtenden Studienberatung geäußerten Bedenken seitens einiger Hochschulpartner werden sehr ernst genommen und noch Gegenstand von weiteren Gesprächen sein.

Sowohl was die Voranmeldung als auch die Studienberatung betrifft, gebe es noch internen Informations- und Abstimmungsbedarf mit dem Koalitionspartner und den entsprechenden Gremien. Man werde die Medien im Laufe der kommenden Wochen über die konkrete Ausgestaltung der geplanten Regelung informieren.

"Es erscheint mir äußerst sinnvoll, dass sich alle Betroffenen an einen Tisch setzen und gemeinsam an konstruktiven Lösungen arbeiten", betonte die Vorsitzende des "Forums Lehre" der uniko, Vizerektorin Dr. Margret Friedrich.

"Wir freuen uns, dass die Kritik der Studierenden und der ÖH aufgenommen wurde und erwarten uns auch zukünftig, konstruktiv in hochschulpolitische Entscheidungen eingebunden zu werden", so ÖH-Vorsitzende Janine Wulz.

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