Arbeitgeber Eisen/Metall: Streikdrohung ist "völlig unangemessen"

Chefverhandler Hinteregger: Streik würde Wirtschaftsstandort gefährden

Wien (OTS) - "Die Streikdrohung der Gewerkschaft ist dem
derzeitigen Verhandlungsstand in keiner Weise angemessen", kommentierte Christoph Hinteregger, Arbeitgeber-Chefverhandler der KV-Gemeinschaft Eisen/Metall das Vorhaben der Gewerkschaften Pro-Ge und GPA, sich im Laufe des heutigen Tages eine Streikfreigabe vom ÖGB zu holen. Eine Abhaltung von Streiks sei verantwortungslos und stelle eine eminente Gefährdung des Wirtschaftsstandortes Österreich dar.

"Mit einem derartigen Drohszenario entfernt sich die Gewerkschaft von der jahrzehntelangen Praxis einer konstruktiven Sozialpartnerschaft", sagte Hinteregger. Das Aufstehen vom Verhandlungstisch in der ersten Verhandlungsrunde, ohne auf das Angebot der Arbeitgeber auch nur einzugehen, sei bereits ebenso ein eklatanter Bruch mit dieser Praxis gewesen wie das Verkünden einer prozentuellen Forderung in einer Pressekonferenz. Das zuletzt gelegte Angebot der Arbeitgeberseite von 3,1 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung und einer Einmalzahlung von bis zu 200 Euro bezeichnete Hinteregger als "fair und der wirtschaftlichen Situation angemessen".

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