Karlheinz Töchterle traf Nobelpreisträger für Physik in Wien

Wiener Nobelpreisträger/innenseminar zum Schwerpunkt Physik

Wien (OTS) - Im Rahmen des diesjährigen "Wiener Nobelpreisträger/innenseminars" traf Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle heute mit drei Nobelpreisträgern für Physik zusammen. "Die Physik zählt zu einem der ausgewiesenen Stärkefelder der Forschung in Österreich. Durch die wissenschaftliche Diskussion mit einigen der weltweit renommiertesten Forschern wird dieser Spitzenposition zusätzlich Ausdruck verliehen und die Bedeutung des gesamten Fachgebietes unterstrichen", so Töchterle. An dem Treffen nahm auch der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger teil.

Im Gespräch mit den Nobelpreisträgern Theodor W. Hänsch, Gerardus 't Hooft und George F. Smoot unterstrich Töchterle die Bedeutung der Physik und das Ziel, die Naturwissenschaften weiter zu forcieren und jungen Menschen näherzubringen. "Österreich hat sich hier als Forschungsstandort stark positioniert und kann auf international beachtliche Forschungserfolge verweisen. Umso wichtiger ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs in diesem Bereich zu fördern und die Naturwissenschaften als attraktives und beruflich aussichtsreiches Fachgebiet zu präsentieren", betonte Töchterle.

Das Zusammentreffen der Nobelpreisträger trage dazu mit bei, Wissenschafts- und Forschungsexzellenz in diesem Bereich in Österreich weiter sichtbar zu machen, so Töchterle. Das "Wiener Nobelpreisträger/innenseminar" versammelt seit 2006 renommierte Nobelpreisträger/innen aus den Fachgebieten Physik, Chemie, Medizin, Wirtschaft und Friedenspolitik.

Teilnehmer am Nobelpreisträger/innenseminar in Wien 2011:

Theodor W. Hänsch (Nobelpreis für Physik 2005):
Theodor Hänsch (geboren in Heidelberg, Deutschland) arbeitet auf dem Gebiet der experimentellen Laserphysik und Quantenoptik, mit bedeutsamen Anwendungen für die Nachrichtentechnik. Die Übertragungskapazität von Glasfaserleitungen und auch die Positionsbestimmung mittels Satelliten-Navigationssystemen konnte wesentlich verbessert werden.

Gerardus 't Hooft (Nobelpreis für Physik 1999):
Fachgebiete von Gerard 't Hooft (geboren in Den Helder, Niederlande) sind die theoretische Teilchenphysik, fundamentale Aspekte der Quantentheorie und schwarze Löcher. Gerardus 't Hooft lieferte wesentliche Beiträge zum theoretischen Verständnis der Theorien der Naturkräfte. In letzter Zeit beschäftigt er sich mit Quantengravitation.

George F. Smoot (Nobelpreis für Physik 2006):
George F. Smoot (geboren in Yukon, USA) ist experimenteller Astrophysiker und Kosmologe, führt Satellitenexperimente durch. Er betreibt zurzeit die PLANCK and SNAP Missionen, die der verfeinerten Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung sowie der Erforschung der Dunklen Energie dienen.

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