Steindl: Wann nennt Pröll seine "Gauner in der Politik" beim Namen?

Selbsterkenntnis ist meist ein erster Schritt zur Besserung - der steht von Seiten des NÖ Landeshauptmanns noch aus

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Selbsterkenntnis ist meist ein erster Schritt zur Besserung - was NÖ Landeshauptmann Erwin Pröll betrifft, steht dieser Schritt aber noch aus. Sicher hat es viele Gauner und Menschen zweifelhafter Moral, vor allem in der Zeit der schwarz-blauen Koalition, in die Politik gespült. Wenn Pröll nun von Gaunern spricht, so kann er ja nur Personen meinen, die mittlerweile auch im Focus von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind bzw. die auch sicher im geplanten großen parlamentarischen Untersuchungsausschuss ihren Auftritt haben werden. Pröll sollte diese Personen durchaus beim Namen nennen! Warum tut er dies nicht -oder ist es ihm unangenehm, dass viele davon aus seinem eigenen Stall kommen bzw. sogar von ihm höchstpersönlich unterstützt und gefördert wurden", kommentiert Niederösterreichs Landesparteigeschäftsführer Günter Steindl heutige Aussagen von Pröll in der Tageszeitung HEUTE.

"Wo und vor allem wie hat Pröll eigentlich den Charakter seiner Protegés beurteilt? Man erinnere sich noch an Prölls 'noch immer' persönlichen Freund Karl-Heinz Grasser, den Pröll sogar zum ÖVP-Bundesparteivorsitzenden machen wollte. Man erinnere sich noch an Ernst Strasser, den Pröll vom Sessel des VPNÖ-Landesgeschäftsführers bis hinein in das Innenministerium gehievt hat - und man nehme die jüngste 'Last' von Erwin Pröll im Innenministerium zur Kenntnis: Eine ehemalige VPNÖ-Landesgeschäftsführerin, Landesrätin und nunmehrige Innenministerin Mikl-Leitner, deren engster Mitarbeiter und damit ihr Ministerbüro ebenso bereits Gegenstand von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind. Es stünde Pröll nicht schlecht zu Gesicht, würde er endlich seine eigenen 'Personal-Fehlentscheidungen' einmal zugeben und sich von den Personen mit möglicher Weise problematischer, laut Pröll, 'persönlicher Wertestruktur', wo sie auch immer sitzen, distanzieren. Doch für Erwin Pröll gibt es keine eigenen Fehler - die machen immer nur die anderen", so Steindl. (Schluss) fa

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