FPÖ-Mölzer: Die Griechenlandhilfe wird abgeschrieben

Jean-Claude Juncker will Schuldenerlass für Hellenen - warum nicht schon früher?

Wien (OTS) - "Jetzt ist es amtlich, dass wir unser Geld aus der Griechenlandhilfe nie mehr wiedersehen. Der Vorsitzende der Euro-Gruppe, der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker, ließ gestern die Bombe platzen: Es müsse mit 'aller Gewalt verhindert werden', dass ein Staat der Eurozone bankrott gehe, so Junker. Es dürfe nicht zu einer Ansteckungsgefahr innerhalb der Eurozone kommen. Auf die Frage, ob man im Falle Griechenlands von einem Schuldenschnitt von 50 bis 60 Prozent rede, sagte Juncker, 'wir reden über mehr'. Das euphemistische Wort 'Schuldenschnitt' heißt nichts anderes, als Schuldenerlaß. Damit müssten die Griechen über die Hälfte ihrer Schulden und unserer Steuergelder nicht mehr zurückzahlen!", so der freiheitliche EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer.

"Es handelt sich bei dem Pleitekandidaten Griechenland um ein Milliardengrab, um eine Geldvernichtungsmaschine, die uns alle in die Finanzkatastrophe ziehen kann. Es wird endlich Zeit für eine geordnete Insolvenz, anstatt immer weiter Geld nach Griechenland zu transferieren, ohne Sicherheiten dafür zu verlangen. Auch die Bürger der Nettozahler-Staaten wurden und werden nicht gefragt, ob sie den Pleitegriechen weiter ihr hart erarbeitetes Geld auf Nimmerwiedersehen schenken wollen. Außerdem haben die Freiheitlichen bereits zu Beginn der Euro-Krise die Forderung aufgestellt, einen Schuldenschnitt und eine geordnete Insolvenz im Falle Griechenlands durchzuführen. Damit hätte man sich viele Milliarden Steuergelder für die Griechenlandhilfe erspart", so Mölzer abschließend.

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