Prähauser: Darabos treibt notwendige Bundesheer-Reformen konsequent voran

"Möglichkeit zum Eurofighter-Ausstieg offen halten"

Wien (OTS/SK) - Verteidigungsminister Norbert Darabos setzt sich konsequent dafür ein, dass die im Bundesheer notwendigen Reformen zügig durchgeführt werden. Das betonte SPÖ-Wehrsprecher Stefan Prähauser heute, Sonntag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Darabos sei ein "Reformminister, der das Bundesheer modernisiert und dafür sorgt, dass die Mittel bei der Truppe landen und nicht in der Verwaltung versickern", sagte Prähauser. In seinen Vorhaben - vor allem hinsichtlich der Umsetzung der geplanten Pilotprojekte - sei der Minister voll zu unterstützen, so Prähauser.

Die Pilotversuche des Ministers seien ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem modernen Bundesheer, das den neuen Anforderungen der heutigen globalisierten Welt gerecht werde, betonte Prähauser. "Die Pilotprojekte sind rechtlich einwandfrei und wichtig, um zu zeigen, wie effektiv ein Heer aus Freiwilligen und Milizsoldaten arbeiten würde", so Prähauser. Neue Bedrohungen wie die Cyber-Kriminalität brauchen Spezialisten, verdeutlichte der SPÖ-Wehrsprecher. Auch in Sachen Bürokratie-Abbau im Bundesheer gehe es unter Minister Darabos zügig voran, sagte Prähauser. So wurde etwa der Offiziersstand deutlich reduziert. Weitere Maßnahmen zur Verschlankung der Verwaltung sind geplant: "Darabos bringt Truppe und Ressort auf Vordermann."

Zur der Möglichkeit, aus dem Euro-Fighter-Vertrag auszusteigen, sollte sich der Verdacht der Bestechung bestätigen, betonte Prähauser: "Ich begrüße die Ankündigung des Ministers, einen Ausstieg aus dem Vertrag zu prüfen, sollte es zu einem gerichtlichen Urteil kommen. Diese Möglichkeit sollte man sich auf jeden Fall offenhalten." (Schluss) sc/sa

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