Neues Volksblatt: "Lambach" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 7. Oktober 2011

Linz (OTS) - "LH Pühringer wird immer grüner", titelte "Heute" nach der Energie-Klausur des OÖVP-Vorstands in Gmunden mit einem starken Bekenntnis zum Ausbau der erneuerbaren Energie in Oberösterreich. Die Zeitung sorgte sich, dass die Schwarzen den Grünen ihr Leib- und Magen-Thema wegnehmen könnten.
Die Sorge, die ÖVP könnte irgend jemandem irgend etwas wegnehmen, ist unberechtigt. Denn Landeshauptmann Josef Pühringer und die ÖVP haben sich, wie der mehrjährige erbitterte Kampf um das Kraftwerk Lambach beweist, schon für den Ausbau der Wasserkraft eingesetzt, als die meisten anderen, die Grünen eingeschlossen, noch dagegen waren. Heute ist alles anders. Der Baustart des Traunkraftwerks Stadl Paura wurde als umweltpolitische Großtat gefeiert; Proteste und Aktivisten, die sich an Baumaschinen anketten, gibt es nicht mehr. Heute sind alle für den Ausbau der Wasserkraft als Basis des oberösterreichischen Energiekonzepts, das bis 2030 die Abdeckung des Stromverbrauchs zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern vorsieht.
So gesehen kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Josef Pühringer mit seinem Einstehen für das Kraftwerk Lambach eine energiepolitische Zeitenwende eingeleitet hat - weg von Stromimporten und hin zur Eigenversorgung.

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