Sobotka: "Kürzung der Gesundheitsleistungen ist kein Erfolgsmodell!"

Gebietskrankenkassen bilanzieren nur aufgrund kräftiger Finanzspritze positiv!

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Das von Bundesminister Stöger vorgelegte Zielsteuerungsmodell ist für die Gesundheitsreform nicht sinnvoll, da die Vorschläge der Gesundheitsreferentenkonferenz vom 4. März 2011 nicht berücksichtig worden sind. Im Gegenteil - die Rolle des Bundes ist vollkommen unklar, dafür gehen die formulierten Ziele weit über Zuständigkeiten der Sozialversicherung hinaus", kommentiert LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka heutige Aussagen von NÖGKK Obmann Hutter.

"Herr Hutter, informieren Sie sich bevor Sie Unwahrheiten verbreiten! Der von BM Stöger vorgelegte Vorschlag war so unvollständig und unausgegoren, dass selbst die SPÖ-geführten Länder das Papier nicht mitgetragen haben" so Sobotka.

"Die Finanzspritze des Bundes als Erfolgsmodell zu verkaufen ist eine Verhöhnung der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Die Reformkraft der NÖ Gebietskrankenkasse beschränkt sich auf "Hand aufhalten" und Kürzungen bei den Leistungen. Heute schaut es so aus, dass an den Wochenenden kein Kinder- oder sonstiger Facharzt in den Regionen zu erreichen ist. Hutter scheint die Aufgaben der Kassen vollkommen vergessen zu haben, nämlich die Menschen in allen Regionen mit Gesundheitsleistungen zu versorgen. Todsparen auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung ist vielleicht das Rezept der NÖGKK, aber nicht das Rezept des Landes Niederösterreich", betont LH-Stv. Wolfgang Sobotka.

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