- 06.10.2011, 13:47:33
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WGKK informiert und berät beim Osteoporose-Tag
Fachärztinnen und Fachärzte der Wiener Gebietskrankenkasse stehen den Besucherinnen und Besuchern am Freitag, dem 7. Oktober, im Rathaus zur Verfügung
Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) bietet am
Freitag, dem 7. Oktober 2011, den Besucherinnen und Besuchern des
Osteoporose-Tages im Wiener Rathaus (Festsaal) die Möglichkeit, sich
über die verschiedenen Aspekte der "Knochenbruchkrankheit" zu
informieren. Fachärztinnen und Fachärzte der WGKK stehen für
individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Zudem kann man sich
bei der Ernährungsberatung gute Tipps für die richtige
Zusammenstellung der Mahlzeiten holen.
"Osteoporose ist weit verbreitet und führt bei vielen Betroffenen
zu den typischen Folgen: Brüche am Schenkelhals, Unterarm und an den
Wirbelkörpern. In Österreich sind geschätzte 700.000 Personen von
Osteoporose betroffen, etwa drei Viertel davon sind Frauen", sagt der
Rheumatologe Dr. Gerhard Teich vom WGKK-Gesundheitszentrum in
Wien-Mariahilf. Im Allgemeinen ist Osteoporose eine Erkrankung des
fortgeschrittenen Lebensalters - als Folge anderer Erkrankungen und
auch als Nebenwirkung medikamentöser Therapien kann sie aber auch bei
jüngeren Menschen auftreten.
Osteoporose beginnt aber nicht mit dem Knochenbruch, sondern ist
eine langsam fortschreitende Verminderung der Knochenfestigkeit.
Rechtzeitiges Handeln ist durch ein Früherkennungsprogramm möglich.
"Dabei schätzen wir das individuelle Risiko für diese Knochenbrüche
ein und können eine, der momentanen Situation angepasste, Behandlung
vorschlagen und auch durchführen. Die Behandlung umfasst sowohl
nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie Ernährung, körperliche Aktivität,
etc., als auch verschiedene medikamentöse Therapien", sagt Dr. Teich.
Im WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf und in dem im Eigentum
der WGKK stehenden Hanusch-Krankenhaus sind Knochendichtemessungen
möglich. Auch in den anderen Gesundheitszentren der WGKK gibt es die
Untersuchungsmöglichkeiten zur Abklärung und Behandlung von
Osteoporose: nämlich eine ausführliche ärztliche Beratung, Schulung
der Patientinnen und Patienten über die vielseitigen Aspekte der
Behandlung, Ernährungsberatung und medizinisch wirksames Training.
Von den Ärztinnen und Ärzten der WGKK kann das gesamte Spektrum der
medikamentösen Therapie (Tabletten, Injektionen und Infusionen)
verordnet und verabreicht werden.
"Es ist aber wichtig zu wissen, dass eine niedrige Knochendichte
allein noch keine Knochenbruchkrankheit bedeutet", betont die
stellvertretende Leiterin der 1. Medizinischen Abteilung des
Hanusch-Krankenhaus, Oberärztin Dr.in Elisabeth Zwettler. "Die Anlage
zu Osteoporose hat man zu 70 Prozent in seinen Genen. Die restlichen
30 Prozent kann man aber positiv beeinflussen: durch ausgewogene,
kalziumreiche Ernährung und einen ausreichenden Vitamin D-Status -
täglich zumindest 30 Minuten Aufenthalt im Freien -, durch
regelmäßige Bewegung von Kindesbeinen an, viel Bewegung im Sinne von
Gehen, Laufen, Springen - und nicht zuletzt durch das Vermeiden von
Nikotin und zuviel Alkohol". Frau Dr.in Zwettler wird in ihrem
Vortrag um 12.00 Uhr näher auf das Thema "Pro und Contra Kalzium"
eingehen.
"Bei chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen sollte man immer
an Osteoporose denken", sagt Primarius Dr. Johann Hitzelhammer,
Ärztlicher Leiter des WGKK -Gesundheitszentrums Wien-Mariahilf. "Von
der chronischen Polyarthritis weiß man, dass der Knochendichteverlust
nicht nur in der Umgebung der entzündeten Gelenke stattfindet,
sondern auch im gesamten Skelettsystem. Wenn man die Grunderkrankung
gut behandelt, stoppt man die Osteoporose", sagt der Experte.
Primarius Hitzelhammer wird um 15.40 Uhr in seinem Vortrag näher auf
den Zusammenhang von "Osteoporose und Rheuma" eingehen.
Die Gesundheitszentren der WGKK:
Gesundheitszentrum Wien-Süd
10., Wienerbergstraße 13
Tel.: +43 1 601 22-1722
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 7.00-14.15 Uhr, Fr. 7.00-14.00 Uhr
Gesundheitszentrum Wien-Mitte
3., Strohgasse 28
Tel.: +43 1 601 22-40300
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 7.00-14.30 Uhr
Gesundheitszentrum Wien-Nord
21., Karl-Aschenbrenner-Gasse 3
Tel.: +43 1 601 22-40200
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 7.00-14.30 Uhr
Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf
6., Mariahilfer Straße 85-87
Tel.: +43 1 601 22-40600
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 7.00-14.30 Uhr
Hanusch-Krankenhaus
14., Heinrich-Collin-Str. 30
Tel.: +43 1 910 21-0
Rückfragehinweis:
Wiener Gebietskrankenkasse Öffentlichkeitsarbeit Brigitte Kilian Wienerbergstraße 15-19, 1100 Wien Tel.: +43 1 601 22-1351 Fax.: +43 1 601 22-2135 E-Mail: [email protected] www.wgkk.at
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