WGKK informiert und berät beim Osteoporose-Tag

Fachärztinnen und Fachärzte der Wiener Gebietskrankenkasse stehen den Besucherinnen und Besuchern am Freitag, dem 7. Oktober, im Rathaus zur Verfügung

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) bietet am Freitag, dem 7. Oktober 2011, den Besucherinnen und Besuchern des Osteoporose-Tages im Wiener Rathaus (Festsaal) die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Aspekte der "Knochenbruchkrankheit" zu informieren. Fachärztinnen und Fachärzte der WGKK stehen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Zudem kann man sich bei der Ernährungsberatung gute Tipps für die richtige Zusammenstellung der Mahlzeiten holen.

"Osteoporose ist weit verbreitet und führt bei vielen Betroffenen zu den typischen Folgen: Brüche am Schenkelhals, Unterarm und an den Wirbelkörpern. In Österreich sind geschätzte 700.000 Personen von Osteoporose betroffen, etwa drei Viertel davon sind Frauen", sagt der Rheumatologe Dr. Gerhard Teich vom WGKK-Gesundheitszentrum in Wien-Mariahilf. Im Allgemeinen ist Osteoporose eine Erkrankung des fortgeschrittenen Lebensalters - als Folge anderer Erkrankungen und auch als Nebenwirkung medikamentöser Therapien kann sie aber auch bei jüngeren Menschen auftreten.

Osteoporose beginnt aber nicht mit dem Knochenbruch, sondern ist eine langsam fortschreitende Verminderung der Knochenfestigkeit. Rechtzeitiges Handeln ist durch ein Früherkennungsprogramm möglich. "Dabei schätzen wir das individuelle Risiko für diese Knochenbrüche ein und können eine, der momentanen Situation angepasste, Behandlung vorschlagen und auch durchführen. Die Behandlung umfasst sowohl nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie Ernährung, körperliche Aktivität, etc., als auch verschiedene medikamentöse Therapien", sagt Dr. Teich.

Im WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf und in dem im Eigentum der WGKK stehenden Hanusch-Krankenhaus sind Knochendichtemessungen möglich. Auch in den anderen Gesundheitszentren der WGKK gibt es die Untersuchungsmöglichkeiten zur Abklärung und Behandlung von Osteoporose: nämlich eine ausführliche ärztliche Beratung, Schulung der Patientinnen und Patienten über die vielseitigen Aspekte der Behandlung, Ernährungsberatung und medizinisch wirksames Training. Von den Ärztinnen und Ärzten der WGKK kann das gesamte Spektrum der medikamentösen Therapie (Tabletten, Injektionen und Infusionen) verordnet und verabreicht werden.

"Es ist aber wichtig zu wissen, dass eine niedrige Knochendichte allein noch keine Knochenbruchkrankheit bedeutet", betont die stellvertretende Leiterin der 1. Medizinischen Abteilung des Hanusch-Krankenhaus, Oberärztin Dr.in Elisabeth Zwettler. "Die Anlage zu Osteoporose hat man zu 70 Prozent in seinen Genen. Die restlichen 30 Prozent kann man aber positiv beeinflussen: durch ausgewogene, kalziumreiche Ernährung und einen ausreichenden Vitamin D-Status -täglich zumindest 30 Minuten Aufenthalt im Freien -, durch regelmäßige Bewegung von Kindesbeinen an, viel Bewegung im Sinne von Gehen, Laufen, Springen - und nicht zuletzt durch das Vermeiden von Nikotin und zuviel Alkohol". Frau Dr.in Zwettler wird in ihrem Vortrag um 12.00 Uhr näher auf das Thema "Pro und Contra Kalzium" eingehen.

"Bei chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen sollte man immer an Osteoporose denken", sagt Primarius Dr. Johann Hitzelhammer, Ärztlicher Leiter des WGKK -Gesundheitszentrums Wien-Mariahilf. "Von der chronischen Polyarthritis weiß man, dass der Knochendichteverlust nicht nur in der Umgebung der entzündeten Gelenke stattfindet, sondern auch im gesamten Skelettsystem. Wenn man die Grunderkrankung gut behandelt, stoppt man die Osteoporose", sagt der Experte. Primarius Hitzelhammer wird um 15.40 Uhr in seinem Vortrag näher auf den Zusammenhang von "Osteoporose und Rheuma" eingehen.

Die Gesundheitszentren der WGKK:

Gesundheitszentrum Wien-Süd
10., Wienerbergstraße 13
Tel.: +43 1 601 22-1722
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 7.00-14.15 Uhr, Fr. 7.00-14.00 Uhr

Gesundheitszentrum Wien-Mitte
3., Strohgasse 28
Tel.: +43 1 601 22-40300
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 7.00-14.30 Uhr

Gesundheitszentrum Wien-Nord
21., Karl-Aschenbrenner-Gasse 3
Tel.: +43 1 601 22-40200
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 7.00-14.30 Uhr

Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf
6., Mariahilfer Straße 85-87
Tel.: +43 1 601 22-40600
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 7.00-14.30 Uhr

Hanusch-Krankenhaus
14., Heinrich-Collin-Str. 30
Tel.: +43 1 910 21-0

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Gebietskrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Brigitte Kilian

Wienerbergstraße 15-19, 1100 Wien
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Fax.: +43 1 601 22-2135
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