Oberösterreich: 650 BetriebsrätInnen fordern 5,5% Lohnerhöhung

PRO-GE/GPA-djp: Kämpferische Stimmung bei Betriebsratskonferenz zur Lohn- und Gehaltsrunde Metallindustrie und Bergbau

Linz (OTS/ÖGB/PRO-GE) - Rund 650 BetriebsrätInnen aus Oberösterreich forderten am 6. Oktober in einer Konferenz (Leonding) eine kräftige Lohn- und Gehaltserhöhung für die Beschäftigten der Metallindustrie und des Bergbaus. Die BetriebsrätInnen zeigten sich empört über das geringe Zugeständnis der Arbeitgeberseite von 3,1 Prozent an die ArbeitnehmerInnen: Denn während Stundenproduktivität und Unternehmensgewinne enorm gestiegen seien, würden die Menschen unter der hohen Inflation stöhnen. Umso wichtiger sei jetzt ein spürbarer Reallohnzuwachs für die Beschäftigten. "Wir kämpfen mit offenem Visier", erklärte Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE, die erstmals öffentliche Forderung der Gewerkschaften von 5,5 Prozent. "Wir fordern einen fairen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg, dafür werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel kämpfen!"

In der einstimmig beschlossenen Resolution wurde die Einberufung von Betriebsversammlungen für den 10. und 11. Oktober festgesetzt. Ebenso werden gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen gefordert, sollte es am 12. Oktober zu keinem Abschluss kommen. Weiters heißt es in der Resolution: "Die BetriebsrätInnen der Metallindustrie und des Bergbaus fordern eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 5,5% als Abgeltung der Inflation und als fairen Anteil an dem von den ArbeitnehmerInnen erarbeiteten Wirtschaftswachstum und der gestiegenen Produktivität."

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