Köstinger: Gemüsebauern müssen weiter unterstützt werden

Agrarausschuss des EU-Parlaments fordert Sonderfonds für EHEC-Betroffene

Brüssel, 06. Oktober 2011 (OTS) "Bis zum heutigen Tag
entstehen den Bauern durch die Verdachtsmomente während
der EHEC-Krise Verluste in Millionenhöhe. Der Gemüsemarkt
hat sich bis heute nicht normalisiert. Deshalb müssen wir
die betroffenen Landwirte auch im Jahr 2012 weiter
unterstützen", fordert Elisabeth Köstinger, ÖVP-
Agrarsprecherin im Europäischen Parlament, anlässlich der Abstimmung des Agrarausschusses des EU-Parlaments über
das EU-Budget für 2012. "Durch die EHEC-Krise seit Mai
dieses Jahres ist die Situation am Gemüsemarkt weiterhin dramatisch. Das Ansehen der Gemüseproduzenten ist
geschädigt, viele Produkte können bis heute entweder
überhaupt nicht oder nur sehr billig verkauft werden. Es
ist eine zentrale Forderung der Europäischen Volkspartei
den Sonderfonds zu diesem Zweck auch 2012 angemessen
auszustatten. Die Mittel müssen auch dafür eingesetzt
werden, damit das Vertrauen der Verbraucher in die
europäische Gemüseproduktion wiederhergestellt wird", so Köstinger.****

In der Stellungnahme zum Budgetrahmen 2012 äußert der Agrarausschuss die Sorge, dass der finanzielle Spielraum
in einigen Bereichen der EU-Landwirtschaftspolitik, wie
etwa im Veterinärbereich, immer kleiner wird. "Die
Ansprüche an das Budget werden immer mehr, der Topf aber
nicht. Wenn einzelne Ausgaben 2012 bereits rückläufig
veranschlagt werden, kann dies 2013 zu einer negativen
Bilanz führen. Wir müssen die Budgetrahmenbedingungen für
alle Bereiche konstant halten", fordert Köstinger.
Angesichts niedriger Erzeugerpreise, hoher
Produktionskosten und Marktschwankungen bringen die
Instrumente EU-Agrarpolitik Sicherheit für Erzeuger und Verbraucher.

Eine weitere Kernforderung der Agrarier ist die
Weiterführung von Schulobstprogrammen und
Lebensmittelprogrammen für stark bedürftige Menschen in
der Gemeinschaft. "Beide Programme sind bedeutend für die
gesunde Ernährung und unterstützen sozial Schwächere in
der Gesellschaft", so Köstinger abschließend.

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