BZÖ-Haubner: Schuldirektoren sollen wie Manager in einem Unternehmen agieren können

"Personalentscheidungen in der Schule nicht mehr "mit der Parteibrille" treffen"

Wien (OTS) - Die Direktoren im Sinne der Schulautonomie zu
stärken, sei ein richtiger und guter Ansatz. Dabei sollte besonders die Eigenverantwortung der Direktoren gefördert werden. "Starke Direktoren" dürften aber Personalentscheidungen nicht "mit der Parteibrille" treffen. "Dass der Landesschulrat aber eine Vorauswahl von drei, vier Lehrern treffen kann, die sich direkt an der Schule bewerben, klingt noch immer nach parteipolitischer Besetzung", kritisierte heute BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner die Vorschläge von Oberösterreichs Bildungslandesrätin Doris Hummer.

Grundsätzlich sollten Schuldirektoren wie Manager in einem Wirtschaftsunternehmen agieren können. "Es spricht eigentlich nichts gegen die Ausstattung der Schulleiter mit Personal- und Finanzverantwortung. Voraussetzung dafür muss allerdings sein, dass die Direktoren "den nötigen Rahmen" bekommen. Diese Schulmanager sollen sich ihre Lehrer aussuchen können, ein Schulprogramm entwickeln und anschließend eine Bilanz ziehen können. Und diese Schulmanager müssen nicht unbedingt Pädagogen sein", erklärte Haubner.

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