Mölzer: Herabstufung Italiens ist erneute Warnung für Euro-Zone

Frankreich ist nächster Staat der das AAA-Rating verlieren wird; Konkursverschleppung Griechenlands ist zu beenden, betroffene Institute sind aufzufangen oder abzuwickeln

Wien (OTS) - Die Bestätigung der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens durch die Kreditagentur Moody`s, die nun auch negative Auswirkungen für die Bank Austria und damit auch für Österreich mit sich bringt, zeige, dass die fehlende Möglichkeit die eigene Währung abzuwerten, nunmehr auch in großen ehemaligen Weichwährungsländern wie Italien zu Problemen führt, bemerkt der freiheitliche Delegationsleiter im EU-Parlament Andreas Mölzer gegenüber dem freiheitlichen Pressedienst. "Es ist mehr als fraglich, ob Italien seinen riesigen Schuldenberg von knapp 120% des BIP innerhalb der Euro-Zone abbauen wird können. Das Land soll sich mit Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland daher rasch über die Bildung einer Weichwährungsunion beraten", so Mölzer weiter.

Frankreich sei nämlich der nächste Kandidat auf der Liste jener Staaten, die das AAA-Rating verlieren würden. "Die zahlreichen Leichen im Keller der französischen Banken - Dexia ist erst der Anfang - werden die budgetären Kapazitäten Frankreichs bei weitem übersteigen und so ernsthafte Probleme für das Land mit sich bringen. Eine "Rettung", wie im Falle Griechenlands oder Portugals ist aufgrund der Größe des Landes unmöglich, weshalb eine geordnete Restrukturierung der Euro-Zone unumgänglich ist".

Daher müsse man die Konkursverschleppung Griechenlands, die von den Eurokraten beharrlich betrieben werde, umgehend beenden und die Karten auf den Tisch legen. "Jene Institute - in Griechenland wie im Ausland - die systemrelevant sind, müssen rasch rekapitalisiert werden, alle anderen sind abzuwickeln", bemerkt der freiheitliche Delegationsleiter abschließend.

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