Jenewein: Faymann kann politische Einflussnahme bei Inseratenvergabe offenbar nicht ausschließen und verweigert Antwort im Bundesrat!

Bundeskanzler verweigert die Antwort auf eine mündliche Anfrage und windet sich mit rhetorischen Ausflüchten um seine Verantwortung!

Wien (OTS/fpd) - Offenbar kann Bundeskanzler Dr. Werner Faymann persönliche politische Einflussnahme bei der Vergabe von Regierungsinseraten nicht ausschließen. Im Zuge der heutigen Fragestunde im Österreichischen Bundesrat konnte oder wollte er die mündliche Anfrage, ob er "ausschließen könne, dass Inserate oder sonstige Zahlungen aus (seinem) Wirkungsbereich an Medien durch persönliche Einflussnahme unter Druckausübung oder Nötigung österreichischer Unternehmen zustande gekommen seien" nicht beantworten, so heute der freiheitliche Bundesrat Hans-Jörg Jenewein in einer Stellungnahme.

Lediglich die Tatsache, wonach die Anmietung von Teilen des "News-Towers" durch Wiener Wohnen in seiner Zeit als Wiener Wohnbaustadtrat bereits vom Kontrollamt geprüft worden sei, verteidigte Faymann wortreich. Der Bundeskanzler verweigert die Antwort und stiehlt sich durch den Seitenausgang davon - ein Armutszeugnis, das weit mehr über den Kanzler selbst aussagt, als er dies zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht selbst beurteilen kann, so Jenewein abschließend. (Schluss) hn

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