FSG-LehrerInnen: Arroganz der Universitäten ist unerträglich

Universitäten bremsen seit Jahren die akademische Weiterbildung von PflichtschullehrerInnen

Wien (OTS/FSG-GÖD) - "Die Universitäten nehmen für sich in Anspruch, die gesamte LehrerInnenausbildung aus einer Hand anbieten zu können. An der Ausbildung von ElementarpädagogInnen und VolksschullehrerInnen haben sie jedoch kaum Interesse", kritisiert Thomas Bulant, FSG-Vorsitzender in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft.++++

"Die Universitäten haben noch nicht realisiert, dass die wichtigsten pädagogischen Schritte für unsere Jugend im Kindergarten und in der Volksschule gesetzt werden", stellt Bulant fest. Seit dem Hochschulgesetz von 2005 hatten die Universitäten Zeit, Masterlehrgänge für die AbsolventInnen der Pädagogischen Hochschulen einzurichten und Kooperationen zu forcieren. Bulant: "Die Jahre hat man mit wenigen Ausnahmen verstreichen lassen und sich weiterhin auf die Ausbildung von SekundarstufenlehrerInnen der Höheren Schulen beschränkt".

"Wir unterstützen die Reformpläne von Ministerin Schmied, weil wir wie sie Institutionen wollen, die sich zu hundert Prozent den LehrerInnen widmen. Wir brauchen eine Hochschule für pädagogische Berufe", unterstreicht Bulant und stellt fest: "LehrerInnen sind keine Semi-Wissenschafter, sondern Professionisten im Sinne unserer Jugend."

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MMag. Dr. Thomas Bulant
Vorsitzender der FSG PflichtschullehrerInnen
Mail: thomas.bulant@apsfsg.at
Tel: 069919413999

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