FP Lausch: Innenministerin wird immer mehr zum Sicherheitsrisiko für die Grenzregion

Wien (OTS) - Erst vor einer Woche wurde nahe der tschechischen Grenze im Bezirk Hollabrunn eine Bank ausgeraubt. Innenministerin Mikl-Leitner, selbst gebürtige Hollabrunnerin, scheint die massive Gefährdung der Bevölkerung jedoch egal zu sein. "Nach Abziehen der Polizei von der Grenze bekommt die Bevölkerung in der Region nun die Rechnung präsentiert. Unverständlich ist, während es für Bezirke im Umland von Wien teilweise bis zu sechs neue Polizisten geben soll, lässt Mikl-Leitner die Bevölkerung in der Grenzregion gänzlich im Stich und hat für den Bezirk Hollabrunn keinen Einzigen übrig. Hier wird der Ostkriminalität weiterhin Tür und Tor geöffnet", zeigt sich der Hollabrunner FPÖ NAbg. Christian Lausch empört.

Während es laut Medienberichten in Niederösterreich 55 neue Polizisten geben soll, gibt es keinen Einzigen für den Bezirk Hollabrunn. "Mikl-Leitner ist selbst gebürtige Hollabrunnerin, sie müsste es ja am Besten wissen. Unsere Bevölkerung lebt in Angst, während die Ostkriminellen vor offenen Türen stehen. Schwere Delikte wie Banküberfälle und Bankomatsprengungen stehen seit dem Wegfall der Grenzkontrollen im Bezirk Hollabrunn auf der Tagesordnung. Es ist für mich unverständlich, dass während anderen Bezirken Polizisten zugeteilt werden, es jedoch keinen einzigen zusätzlichen Polizisten für den Grenzbezirk Hollabrunn gibt", so Lausch.

Lausch und die FPÖ fordern schon seit Jahren generell eine Aufstockung der Polizei im Bundesgebiet und Niederösterreich mit besonderem Augenmerk auf die grenznahen, durch Ostbanden besonders gefährdeten Bezirke. "Jedoch ist diese Maßnahme mit angeblich 55 Polizisten mehr keine Maßnahme um die Sicherheit zu erhöhen. Bei den angeblich zusätzlichen 55 Polizisten ausschließlich um vorher gestrichene Posten an der Grenze handelt. De facto wird es durch diese Aktion niederösterreichweit gesehen keinen einzigen zusätzlichen Polizisten auf der Straße geben. Durch die Pensionierungen aufgrund der auslaufende Hacklerregelung sind es im Endeffekt sogar weit weniger Polizisten als bisher. Es ist wirklich beschämend für eine Innenministerin, dass sie die Sicherheit der Bevölkerung so gefährdet und keine brauchbare Lösung auf den Tisch legt", erklärt der freiheitliche Abgeordnete.

Im Zuge seiner parlamentarischen Arbeit als Abgeordneter aus dem Weinviertel, setzt sich Lausch weiterhin massiv dafür ein, dass die Sicherheit in der Grenzregion gewährleistet wird. "Die Bevölkerung hat kein Verständnis mehr dafür, dass sie von der Rot-Schwarzen Stillstandsregierung und der Innenministerin so im Stich gelassen wird. Das Geld muss in die Sicherheit der Bevölkerung investiert werden, anstatt Milliarden sinnlos nach Griechenland zu verschleudern. Die Innenministerin wird mir so lange Rede und Antwort stehen müssen, bis die Sicherheit für unsere Bürger auch in den Grenzbezirken wie Hollabrunn endlich wieder gewährleistet ist. Mikl-Leitner und die Rot-Schwarze Regierung müssen die endlich die Augen öffnen und einsehen, dass man mit der Sicherheit unserer Bürger nicht so fahrlässig und unüberlegt umgehen darf!" so Lausch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002