Mittel für sozialpsychiatrische Wohngemeinschaft für Jugendliche beschlossen

Wien (OTS) - Der Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Information und Sport hat in seiner heutigen Sitzung die Mittel für die Führung von sozialpsychiatrischen Wohngemeinschaften für Jugendliche beschlossen. In diesen Wohngemeinschaften werden Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren betreut, die früher zwischen Jugendwohlfahrt und Psychiatrie pendelten. Die Kosten dieses Kooperationsprojektes werden zu gleichen Teilen von der Geschäftsgruppe Gesundheit und Soziales und der Geschäftsgruppe Bildung, Jugend, Information und Sport getragen. Die Gesamtmittel belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. "Wien hat einen sehr hohen Standard in der Versorgung von Kindern in Krisen. Das beweist sich auch an dieser neuen Betreuungseinrichtung", so der Wiener Kinder-und Jugendstadtrat Christian Oxonitsch. Wien nimmt auch in der psychiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen eine Vorreiterrolle in Österreich ein. "Wir bauen hier aus und modernisieren stetig. Das ist für die Wiener Kinder und Jugendlichen von größter Wichtigkeit", unterstrich Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely.

Dieses neuartige Betreuungsmodel läuft seit sechs Monaten sehr erfolgreich. Das Konzept wurde von der MAG ELF und dem Psychosozialen Dienst (PSD) gemeinsam erarbeitet. In zwei Wohngemeinschaften werden höchst problematische Jugendliche, die großteils durch exzessive dissoziale Verhaltensweisen auffällig sind, professionell begleitet und unterstützt. Ziel der Einrichtung an der Schnittstelle Psychiatrie-Jugendwohlfahrt ist, Jugendliche so zu stabilisieren und zu fördern, dass sie in der Folge wieder in Sozialpädagogischen Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt oder in der Herkunftsfamilie betreut werden können. Die Auswahl der Jugendlichen erfolgt durch eine Kommission, in denen die wichtigsten Kinder- und Jugendpsychiater Wiens sowie JugendwohlfahrtsmitarbeiterInnen vertreten sind. Umgesetzt wird dieses Modell vom Verein OASE - Verein zur Unterbringung und Betreuung entwicklungsgefährdeter Kinder und Jugendlicher.

In den vergangenen Jahren wurden die Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Rosenhügel und im AKH Wien massiv erweitert, im neuen Krankenhaus Nord wird eine dritte Abteilung entstehen.

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