Wir LehrerInnen für das Bildungsvolksbegehren zum WeltlehrerInnentag am 5. Oktober

Damit aus dem Unmut Mut wird: Mut zur Veränderung

Wien (OTS) - Der WeltlehrerInnentag 2011 steht unter dem Motto "LehrerInnen für Gleichberechtigung". Das gilt aber besonders für unsere SchülerInnen und Schüler, weil ihre Bildungs- und Lebenschancen in Österreich immer noch viel zu stark von sozialer Herkunft, von Muttersprache, vom Einkommen und den Bildungsabschlüssen der Eltern bestimmt werden.

Wir LehrerInnen für das Bildungsvolksbegehren rufen unsere Kolleginnen und Kollegen an Volks- und Hauptschulen, an AHS, BMHS und Berufsschulen auf, am WeltlehrerInnentag, dem 5. Oktober 2011, an ihren Schulen für das Bildungsvolksbegehren einzutreten.

Denn die Forderungen nach einer demokratischen Wende in der österreichischen Bildungs- und Bildungsbudgetpolitik sind mehr als Überfällig und werden allen im Bildungssystem tätigen - also auch den PädagogInnen - zu Gute kommen.

Aufstehen, hingehen
von 3.-10- November aufs Gemeinde- oder Bezirksamt.
unterschreiben: Für eine ausreichend aus öffentlichen Mitteln finanzierte demokratische, sozial-integrative und weltoffene österreichische Schulreform

  • Wir wollen ein österreichisches Schulsystem, das die Gleichberechtigung aller Kinder und Jugendlichen gewährleistet! Kein Kind darf ausgegrenzt und entmutigt werden!
  • Wir wollen eine Schule, in der Herkunft und Status nicht länger die Bildungschancen und Zukunft der in Österreich heranwachsende jungen Menschen vorherbestimmen!
  • Wir wollen soziale Integration, individuelle Förderung und Freud' am Lernen in gemeinsamen, ganztägigen Schulen mit kinder- und jugendgerechter Ausstattung!
  • Wir wollen eine hochwertige universitäre und praktische Ausbildung für die LehrerInnen aller Schulstufen und Schultypen und auch für die KindergärtnerInnen!
  • Wir wollen ein gemeinsames demokratisches Dienstrecht für alle LehrerInnen und der verantwortungsvollen Aufgabe und der Ausbildung angemessene, höhere Einstiegsgehälter!
  • Wir wissen, dass Österreich ein reiches Land ist: Bildungsinvestitionen sind für jede und jeden und für die Gesellschaft als Ganzes notwendige und dazu noch krisensichere Zukunftsinvestitionen!

Das Bildungsvolksbegehren kann ein Impuls sein, bestehende Ungleichheit im Bildungswesen zu überwinden und die verantwortlichen PolitikerInnen in Regierung und Parlament zur Abkehr von der herrschenden Ungleichbehandlung und dem restriktiven Bildungsbudget des Finanzrahmengesetzes zu bewegen. In LehrerInnen-Gesprächen für eine bessere Schule sein, genügt uns nicht.

Wir wollen etwas tun, damit der Stillstand ein Ende hat. Wir wollen, dass aus dem Unmut Mut wird: Mut zur Veränderung. Auch die österreichischen Kinder, Jugendliche und ihre LehrerInnen brauchen eine bessere, eine menschenfreundliche und weltoffene Schule!
Wer für die Verwirklichung von sozialer Gleichberechtigung im österreichischen Schulwesen und für das Menschenrecht auf Bildung für alle in Österreich lebenden Kinder und Jugendliche einen persönlichen Beitrag leisten will, unterstützt das Bildungsvolksbegehren:
Eintragungswoche 3.-10. November 2011:

AUFSTEHEN, HINGEHEN und UNTERSCHREIBEN!
Get up, stand up, stand up for your rights! (Bob Marley)
05.10.2011 -
Weltlehrertag 2011: Motto 2011: 'Lehrer für Gleichberechtigung'.

Seit 1994 wird alljährlich am 5. Oktober der Weltlehrertag begangen. Ins Leben gerufen wurde er von UNESCO, der International Arbeitsorganisation (ILO) und der Bildungsinternationale. Der 5. Oktober ist für die internationale Lehrerbewegung ein herausragendes Datum: 1964 wurde von UNESCO und ILO die "Charta zum Status der Lehrerinnen und Lehrer" angenommen. Zum ersten Mal war es damit gelungen, in einem internationalen Konsens den Status des Lehrerberufs in der Gesellschaft und die Verpflichtung der Politik zur Sicherung ausreichender Arbeits- und Lebensbedingungen für Lehrerinnen und Lehrer zu festzuschreiben.

Rückfragen & Kontakt:

Volksbegehren Bildungsinitiative
Mag. Georg Koenne, Pressereferent
T: 01/3100740-33
F: 01/3100740-40
E: georg.koenne@vbbi.at
W: www.nichtsitzenbleiben.at

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