Studiengebühren - BZÖ-Widmann: Nicht auf Gesamtpaket warten, sondern endlich beginnen

Wien (OTS) - "Nicht auf ein Gesamtpaket warten, sondern endlich
dort beginnen, wo es schnell geht - das müssen auch Wissenschaftsminister Töchterle und die Grazer Rektorin Neuper einsehen", kommentiert BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag. Rainer Widmann die Aussagen von Neuper und Töchterle. Für Widmann steht fest: "Qualität statt Masse!" Dies sei nur durch Zugangsbeschränkungen in Form von Gebühren und Aufnahmeprüfungen bei Masterstudien wie beim BZÖ-Modell der Studieneingangsphase möglich. Entscheidend sei auch das Eindämmen des Ansturms ausländischer Studenten, die schon mehr als 15 Prozent ausmachen.

"Natürlich ist auch ein Hochschulplan mit Regelungen zu Qualität und Organisation wichtig -aber das ist ein Mehrjahresprojekt", so Widmann. Entscheidend sei aber, dass die Universitäten rasch mehr Geld zur Verfügung bekommen und die Zahl der Studierenden verringert wird. "Dieses Chaos darf sich nicht über Jahre weiterziehen", warnt Widmann; Studiengebühren könnten hingegen rasch eingeführt werden und zu einer Erleichterung im Studienbetrieb beitragen.

Neben einer Wiedereinführung der Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro pro Semester mit dazugehörigen leistungsorientierten und sozial gestaffelten Studienbeihilfen fordert Widmann auch die sofortige Umsetzung des BZÖ-Uni-Bonus-Modells. "Wir wollen eine Einschreibgebühr von 5.000 Euro, wobei die Maturanten und Absolventen mit Studienberechtigungsprüfungen diese Gebühr in Form eines Uni-Bonus ersetzt bekommen. Dieses Modell würde die österreichischen Studenten finanziell schonen und den Ansturm von deutschen Studenten einbremsen", erklärt Widmann und verlangt, dass von Drittstaatangehörigen kostendeckende Gebühren eingehoben werden.

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