FPÖ: Vilimsky: Grosz sollte in den U-Ausschuss zum Fall der Inseratenkorruption geladen werden!

Wien (OTS) - Wenn der glücklose steirische BZÖ-Mandatar Grosz tatsächlich von der ÖVP Unterlagen bzw. Beweismaterial zum Inseratenskandal erhalten und diese dann bewusst unterdrückt habe, dann mache er sich zum Mittäter dieser Skandals und dränge sich als Auskunftsperson für den U-Ausschuss geradezu auf. "Wir werden Antrag auf Ladung von Grosz stellen, dann wird er unter Wahrheitspflicht aussagen müssen. Sagt er nicht die Wahrheit, so drohen dafür bis zu drei Jahre Freiheitsentzug", so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.

Vilimsky stellte die Frage, was Grosz von der SPÖ erhalten habe, damit er diesen offensichtlichen roten Skandal vertusche. "Was waren seine Beweggründe, dieser offensichtlichen Skandalgeschichte nicht nachzugehen?" Gerade Grosz, der ja bekannt dafür sei, aus jeder noch so kleinen und belanglosen Mücke einen großen Skandalelefanten machen zu wollen, wäre der erste gewesen, der "Skandal" zu schreien versucht hätte. Dennoch habe er - glaubt man seinen Aussagen in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Österreich" - geschwiegen und den roten Inseratenskandal zu vertuschen versucht. Dies sei eine mehr als bezeichnende Erklärung für das Wohlverhalten des BZÖ gegenüber der SPÖ, so Vilimsky.

"Was meine Sachverhaltsdarstellung betrifft, war dafür ein großer Bericht der Tageszeitung "Kurier" die Basis, auf welcher ich Recherchen durchgeführt habe, die letztendlich zum fertigen Text in Zusammenarbeit mit zwei Juristen unseren Klubs geführt haben. Nicht mehr und nicht weniger", erklärte Vilimsky. "Die Mutmaßung des Herrn Grosz allerdings, dass gerade ich für die ÖVP ein vertraulicher Ansprechpartner sein solle, der vertrauliche Unterlagen von der ÖVP erhalten haben soll, zeigt nur, dass Grosz von der Politik nicht wirklich viel mitbekommt." "Absurd" sei für Groszens Hirngespinste nur das gelindeste Attribut. "Vielleicht ist seine Eingebung ja auch auf die Sturmzeit zurückzuführen, derart Hanebüchenes ist in der politischen Auseinandersetzung jedenfalls schon lange nicht mehr zu hören gewesen", so Vilimsky abschließend.

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