Leitl: Technologieabkommen mit Bayern zum genau richtigen Zeitpunkt

Bayern ist Österreichs wichtigster Wirtschaftspartner weltweit - Kooperationen werden durch Abkommen mit bayrischen Wirtschaftsminister vertieft

Wien (OTS/PWK681) - Der Freistaat Bayern ist Österreichs wichtigster Handelspartner weltweit. Mit einem österreichischen Ausfuhrvolumen von 7,6 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2011 verweist Bayern den zweitwichtigsten Handelspartner Italien (Exportvolumen:
4,8 Mrd. Euro) und die USA als Nummer Drei (3,1 Mrd. Euro) klar auf die Plätze. Auch importseitig ist Bayern mit einem Einfuhrvolumen in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres von 7,1 Mrd. Euro vor Italien (4,3 Mrd. Euro) und der Schweiz (3 Mrd. Euro) die klare Nummer eins - die österreichischen Exporte nach Gesamt-Deutschland machten in diesem Zeitraum 18,9 Mrd. Euro, die Importe 24,4 Mrd. Euro aus. Umgekehrt ist Österreich auch das wichtigste Zulieferland für Bayern und bei den bayrischen Exporten ins Ausland liegt Österreich hinter den USA und China auf Platz Drei.

"Trotz dieser hervorragenden Zahlen ist das gegenseitige wirtschaftliche Potenzial zwischen Bayern und Österreich noch lange nicht ausgeschöpft", betonte WKÖ-Präsident Christoph Leitl heute, Freitag, anlässlich der Unterzeichnung eines Technologieabkommens zwischen dem Freistaat und Österreich, gemeinsam mit dem bayrischen Wirtschaftsminister Martin Zeil. "Gerade in Zeiten, in denen die wirtschaftlichen Prognosen weltweit wieder nach unten revidiert werden, setzen wir die richtigen Maßnahmen, indem wir Vereinbarungen treffen, die unseren Unternehmen in schwierigen Zeiten neue Geschäftschancen eröffnen", so Leitl. Sowohl für Österreich als auch Bayern gelte, dass "wir im globalen Wettbewerb nur mit Qualität, Qualifikation und Innovation punkten können. Im Know-how-Wettbewerb haben wir Vorteile gegenüber Billiglohnländern, diese Vorteile müssen wir nützen und genau in diese Kerbe schlägt unsere Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich Forschung, technologische Entwicklung und Innovation", so Leitl. "Dementsprechend sind wir übereingekommen, unsere Zusammenarbeit zu verstärken indem wir Europäische Fördermittel für die wirtschaftliche Entwicklung in Bayern und Österreich besser nutzen, den Zugang zur beruflichen Weiterqualifizierung grenzüberschreitend verbessern und die interregionale Zusammenarbeit zur weiteren Integration des Wirtschaftsraumes vorantreiben wollen."

Österreich und der Freistaat Bayern bilden in der Europäischen Union einen eng miteinander verflochtenen und erfolgreichen Wirtschaftsraum, der sich durch die besondere Innovationsfähigkeit seiner Unternehmen, die hohe Leistungsfähigkeit seiner Forschungseinrichtungen und das hohe Kooperationspotenzial zwischen Wissenschaft und Unternehmen auszeichnet. Die Wirtschaftsleistung dieses Wirtschaftsraumes entspricht über 700 Mrd. Euro, die gesamten Forschungsaufwendungen in Bayern und Österreichs betragen zusammengenommen mehr als 20 Mrd. Euro. Leitl: "Die Unterzeichnung des Technologieabkommens soll eine noch tiefere Verflechtung der beiden Regionen, vor allem im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie bewirken." (BS)

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