JG-Tauß: Junge ÖVP enttäuscht durch mangelhaftes Integrationsverständnis

Integrationsgipfel mit konkreten Ergebnissen gefordert - Empfehlung an die JVP, JG-Integrationspapier zu lesen

Wien (OTS/SK) - Erstaunt zeigt sich die Bundesvorsitzende der
Jungen Generation über die Aussendung der Jungen ÖVP, die das Thema Integration trotz des dazugehörigen Staatssekretärs anscheinend nicht für sich entdeckt hat. Schließlich wird in ihrer Aussendung ein Treffen des Integrationsbeirates abgefeiert, in dem nicht ein einziger Migrationsverein vertreten ist. Der JVP wird als Basis-Information ein Blick auf die Webseite empfohlen, bevor sie sich zu diesem Thema äußert. "Ich bin immer wieder verwundert über das Integrationsverständnis der Jungen ÖVP", zeigt sich Tauß erschüttert und fordert, dass Migrationsvereine im Beirat vertreten sind. ****

"Wir als Junge Generation fordern einen Integrationsgipfel, der den Namen auch verdient und Migrationsvereine gleichberechtigt einbindet", sieht Tauß die langjährige Forderung der Jungen Generation noch nicht erfüllt. Es darf nicht nur ein Vernetzungsgremium sein, sondern soll vor allem konkrete Ergebnisse liefern. Solche wären die Evaluierung der vom Nationalrat beschlossenen Gesetz und Maßnahmen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Integration bzw. die Erstellung eines Integrations-Budgetings, dass ebenfalls Aufschluss über den Erfolg oder Nicht-Erfolg von Integrationsmaßnahmen liefert.

Zum Abschluss empfehlen wir der Jungen ÖVP als Lektüre das Integrationspapier der Jungen Generation "Zusammenleben in Österreich", welches bereits im Februar 2010 - lange vor dem ersten "Integrationsbeirat" - präsentiert wurde. (Schluss) kw

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Katharina Weninger, katharina.weninger@spoe.at,
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