FPÖ-Mölzer: Türkische Drohungen gegen Zypern sind zu verurteilen

Erdogans Außenpolitik zeigt einmal mehr EU-Untauglichkeit Ankaras auf

Wien (OTS) - "Die Drohungen der Türkei gegenüber Zypern haben ein inakzeptables Ausmaß angenommen", stellt der freiheitliche EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer heute fest. "Denn der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan belässt es leider nicht bei Wortdrohungen, die schon schlimm genug sind, sondern lässt mittlerweile ein Kriegsschiff in den Gewässern von Zypern kreuzen."

Die Ursache für derzeitige Kraftprobe zwischen Türkei und Zypern sind Probeölbohrungen in zypriotischen Gewässern, die die Türkei nicht akzeptieren will. So droht man in Ankara, "wenn sie weiter machen [Anm.: mit den Probebohrungen], werden sie die Haltung der Türkei sehr gut kennenlernen". "Solche Äußerungen und Handlungen sind auf das schärfste zu verurteilen, und müssen dazu führen, dass die Europäische Union umgehend die Verhandlungen über einen Beitritt der Türkei abbricht", fordert Mölzer ein entschiedenes Handeln von Brüssel ein. "Hier geht es nicht mehr um die türkische Anerkennung Zyperns, sondern hier geht es um klare Zeichen gegen türkische Großmachtpolitik in der Region, die nicht mit europäischen Interessen zu vereinbaren ist", schließt der freiheitliche EU-Mandatar.

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