• 28.09.2011, 17:47:40
  • /
  • OTS0256 OTW0256

Bürgermeister Häupl bei FSG-Fraktionskonferenzen: Arbeitszufriedenheit genauso wichtig wie Spitalskonzept

HGII zu Gesprächen eingeladen

Wien (OTS/FSG/ÖGB) - Mit den Fraktionssitzungen startete heute,
Mittwoch, der zweite Tag des 1. Gewerkschaftstags der Gewerkschaft
der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe
(GdG/KMSfB). Mit besonderer Spannung hatten die Delegierten der FSG
den Auftritt von Bürgermeister Michael Häupl erwartet. Er ging in
seiner Wortmeldung insbesondere auf den Pflege- und Spitalsbereich
ein und gab ein klares Signal: "Ich habe den allergrößten Respekt vor
den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Spitälern und
Geriatriezentren ihren Dienst versehen."++++

HG II-Vorsitzender Bernhard Harreither meldete sich zu Wort und
nahm Stellung zu der schwierigen Situation der Beschäftigten im
Gesundheitsbereich, der zu einem schwelenden Konflikt geführt hatte:
"Unser Ziel ist nicht der Protest. Unser Ziel ist es, die bestehenden
Probleme der Arbeitsbelastungen zu lösen. "Die Hauptgruppe II begrüßt
das Wiener Spitalskonzept 2030, weil es viel mehr bedeutet als den
Bau des neuen Krankenhauses Nord und die Übersiedelung kleinerer
Häuser in bestehende Einheiten. Das Spitalskonzept bietet die
Chance, im Wiener Krankenanstaltenverbund durch eine konkrete
Festlegung des Leistungsangebotes Über- bzw. Unterkapazitäten in den
jeweiligen Fächern zu vermeiden.

Verbunden mit einer fairen qualitativen und quantitativen
Personalplanung und dem gleichrangigen Ziel einer hohen Zufriedenheit
von PatientInnen und MitarbeiterInnen wäre der Wiener
Krankenanstaltenverbund gut aufgestellt. Diese Chance für die Zukunft
wollen wir als Gewerkschaft im Interesse der
Beschäftigten nutzen und uns am Veränderungsprozess weiterhin
beteiligen, damit die Umsetzung für alle ein Erfolg wird."

In seiner Wortmeldung signalisierte Bürgermeister Michael Häupl
große Gesprächsbereitschaft: "Meine Tür ist offen. Ich bin der
Auffassung, dass man sich das sehr genau anschauen muss. Detail für
Detail. Wir werden uns dieser mühevollen Arbeit unterziehen." Häupl
weiter: "Für mich ist die Frage der Wiederherstellung der
Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
essentieller und gleichrangiger Bestandteil des Spitalskonzeptes der
Stadt Wien." Die HG II wird die Einladung zu
sozialpartnerschaftlichen Gesprächen selbstverständlich annehmen.

In seiner Ansprache stellte Häupl weiters klar, dass der
Ausverkauf kommunaler Dienstleistungen zur kurzfristigen Sanierung
von Budgets für die Wiener SPÖ nicht in Frage kommt.

In seinem Referat ging SPÖ-Nationalrat Wolfgang Katzian die
besonders auf die die Forderung nach einer möglichst zügig
eingeführten Vermögens- und Transaktionssteuer ein: "Die Krise haben
diejenigen zu bezahlen, die von ihren Ursachen profitiert und sie
verschuldet haben."

Der 1. Gewerkschaftstag der GdG-KMSfB endet morgen, Donnerstag.

Rückfragehinweis:
FSG/GdG-KMSfB, (01) 313 16 - 83 615.
Informationen im Internet: www.gdgfsg.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGS

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel