- 28.09.2011, 12:34:02
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Moser zu Kaufmann: Als Manager total versagt, als Konsulent fürstlich dafür "belohnt"
Aufsichtsrat muss dafür zur Verantwortung gezogen werden
Wien (OTS) - "Der Konsulenten-Vertrag von Herbert Kaufmann ist ein
unfassbarer Skandal", sagt Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der
Grünen, zu den jüngsten Berichten, wonach der Ex-Flughafen-Chef als
Konsulent binnen zweier Jahre dem Flughafen Rechnungen in Höhe von
1,1 Millionen Euro gestellt hat. Als Konsulent verdient Kaufmann
damit mehr, als in seiner Vorstandszeit.
Kaufmann war als Flughafen-Vorstand für die exorbitante
Kostenexplosion des Skylink verantwortlich. "Für dieses Totalversagen
als Manager wird er nun mit einem Konsulenten-Vertrag belohnt. Ich
frage mich hier: Schläft der Aufsichtsrat in seinen Sitzungen? Eine
andere Erklärung gibt es für mich dazu mittlerweile nicht mehr",
meint Moser.
"Bereits die Vertragsverlängerung von Kaufmann im Jahr 2010 war ein
Akt, der strafrechtlich wegen des Verdachts der Untreue von Seiten
des Flughafen-Aufsichtsrats, eigentlich zu ahnden wäre", ist Moser
überzeugt. "Das jetzt Kaufmann immer noch abcasht, ist ein
unglaubliches Versagen des Aufsichtsrats." Verantwortlich dafür ist
der damalige Aufsichtsrats-Chef, Christoph Herbst, nunmehr Mitglied
des Verfassungsgerichtshofs. "Für derartige Verträge müssen
schlampige Aufsichtsräte vom Eigentümer verantwortlich gemacht
werden", fordert Moser.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:presse@gruene.at
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