E-Control: Neue Stromkennzeichnungsverordnung bringt völlige Transparenz

Klare Ausweisung der Stromherkunft erforderlich - Unternehmensüberprüfung im Stromkennzeichnungsbericht veröffentlicht

Wien (OTS) - Eine Auseinandersetzung mit der Thematik, woher der Strom kommt, wird von der E-Control grundsätzlich begrüßt, sie schränkt aber gleichzeitig ein: "Die Ergebnisse, die heute von Greenpeace und Global 2000 präsentiert wurden, unterscheiden sich aber von der Erhebung und Datenumfang von jenen, die die E-Control im Rahmen ihrer Überprüfung zur Stromkennzeichnung jährlich durchführt und veröffentlicht.", erläutert der Vorstand der Energie-Control Austria, Martin Graf. Im Stromkennzeichnungsbericht wird ausschließlich auf jene Energie abgestellt, die tatsächlich in Österreich auch verwendet wird und welche von den Energieversorgern zu den Energieverbrauchern gebracht wird. Der reine Energiehandel wird im Zuge des Stromkennzeichnungsberichts nicht behandelt.

Neue Verordnung für noch mehr Transparenz

Die vor Kurzem veröffentlichte Stromkennzeichnungsverordnung der E-Control führt zu noch mehr Transparenz bei der Ausweisung der Stromherkunft. "Dass dies von den Unternehmen dann korrekt durchgeführt wird, wird von der E-Control auch künftig genau überprüft werden. Bereits jetzt wird für den jährlichen Stromkennzeichnungsbericht die Stromkennzeichnung der Stromlieferanten, die in Österreich Endkunden beliefern, einer Evaluierung unterzogen und die Ergebnisse entsprechend veröffentlicht. Dass wir nach Inkraft-Treten die Einhaltung der neuen Verordnung natürlich genau überprüfen werden, versteht sich von selbst.", so Martin Graf weiter.

Klare Ausweisung aufgrund neuer Verordnung

"Zentraler Gedanke bei der Erstellung der neuen Stromkennzeichnungsverordnung war es, dass die Konsumenten ein Recht darauf haben, zu wissen, woher ihr Strom kommt. Die bekannten Primärenergieträger müssen von den Unternehmen deswegen aufgeschlüsselt und ihr Anteil am Versorgermix in Prozent dargestellt werden.", erläutert Martin Graf, Vorstand der Energie-Control Austria. Für Mengen, deren Herkunft nicht durch Nachweise belegt werden kann, ist eine Ausweisung als "Strom unbekannter Herkunft" notwendig. Zusätzlich müssen die Herkunftsländer aller für die Stromkennzeichnung verwendeten Nachweise angegeben werden. Weiters gibt es für die Lieferanten die Möglichkeit, freiwillige Zusatzangaben wie zum Beispiel hinsichtlich gemeinsamen Bezugs von Strom und Nachweis anzuführen.

Neuer Stromkennzeichnungsbericht noch im Oktober

Der Stromkennzeichnungsbericht wird von der E-Control jährlich erstellt und soll noch im Oktober erscheinen. Dazu wird die Stromkennzeichnung der Stromlieferanten, die Strom an österreichische Endkunden (Haushalte, Gewerbe, Industrie) liefern, überprüft und die Ergebnisse dieser Überprüfung veröffentlicht.

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