Pirker: Qualitätstourismus wird Schlüssel der Europäischen Tourismuspolitik

Europäische Tourismusstrategie nützt Österreich

Straßburg, 27. September 2011 (OTS) "Die neue
europäische Tourismusstrategie setzt auf
Qualitätstourismus. Um die Tourismuswirtschaft zu
stärken, müssen wir verstärkt überregional handeln und
uns global ausrichten", so Hubert Pirker, Verkehrs- und Tourismussprecher des ÖVP-Klubs im Europäischen Parlament
zur heute verabschiedeten Europäischen
Tourismusstrategie. Damit nutzt das Europäische Parlament
seine neue Kompetenz nach dem Lissabon Vertrag. ****

Hubert Pirker setzt bei diesem Aktionsprogramm auf
vier Prioritäten: "Ein so komplexer und anspruchsvoller Wirtschaftszweig benötigt bestqualifizierte Manager und Mitarbeiter. Das Programm 'Erasmus für Jungunternehmer'
sollte in diesem Sinne ausgebaut werden", weist Pirker
auf die Notwendigkeit von mehr Investitionen in die
Qualifizierung des Personals hin.

Ein wesentliches Kriterium für gute Qualität sind
auch Transparenz und Vergleichbarkeit der Angebote. Daher
ist eine schrittweise Harmonisierung der Hotelklassifizierungssysteme notwendig. "Wo 4 Sterne
drauf stehen, müssen auch vier Sterne drin sein. Und zwar
in ganz Europa. Wir wollen zufriedene Gäste, die auch in
der nächsten Saison wieder kommen", so Pirker.

"Zur Vermeidung der üblichen Megastaus, der extremen
Belastung von Mensch und Umwelt und zur besseren
Auslastung der Tourismusbetriebe brauchen wir eine
effizientere Koordinierung der Schulferien", fordert
Pirker. Der von der Europäischen Kommission
vorgeschlagene freiwillige Informationsaustausch zwischen
den Mitgliedstaaten ist für Pirker zu wenig.

Insbesondere zum Erschließen neuer Märkte für die Tourismuswirtschaft ist ein gesamteuropäisches Auftreten erforderlich: "Russland, China, Indien und Brasilien
bieten riesige Potentiale, die von unserer
Tourismusbranche ausgeschöpft werden können. Das Angebot
von Makroregionen und Vereinfachungen bei der Ausstellung
von Touristenvisa sollten entsprechende Anreize sein", so
Pirker abschließend.

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Dr. Hubert Pirker MEP, tel.: +32-2-284-5898
(hubert.pirker@europarl.europa.eu)
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