GdG-KMSfB-Meidlinger: Wiener VP sollte Feldzug gegen ArbeitnehmerInnen der Wiener Linien beenden

Steigende Fahrgastzahlen sind ein klares Zeichen für hervorragende Leistungen

Wien (OTS) - (GdG-KMSfB/ÖGB). "Die gestiegenen Fahrgastzahlen sind ein klares Zeichen für die hervorragenden Leistungen der Bediensteten der Wiener Linien. Diese Leistungen durch verschlechterte Arbeitsbedingungen belohnen zu wollen ist eine typische Reaktion der Wiener VP, die ihren Feldzug gegen die ArbeitnehmerInnen der Bundeshauptstadt endlich beenden sollte", erklärte heute, Montag, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), Christian Meidlinger.++++

"Einmal mehr will die Wiener VP Einsparungen auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen finanzieren", kritisierte Meidlinger. Wo mehr Leistungen erbracht werden, steigen auch die Kosten. "Unter anderem wurde die Nacht-U-Bahn eingeführt und Linien verlängert - dadurch wird mehr Personal benötigt", sagte dazu der Zentralbetriebsrat-Vorsitzende der Wiener Linien, Michael Bauer. Im Vorjahr konnte die Mitarbeitereffizienz (Zahl der Fahrgäste pro Mitarbeiter) um zwei Prozent gesteigert werden. Weiters konnte die Gesamtzahl der Fahrgäste im Jahr 2010 auf 838,7 Millionen gesteigert werden. Die erste Tariferhöhung im Öffentlichen Verkehr seit Jahren sei daher zur Absicherung der hohen Qualität notwendig. Ansonsten müsse man viele Serviceleistungen reduzieren, unter anderem bei der Reinigung oder Instandhaltung der Wagen.

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