Wieden - SP-Prager-Ramsa zu Goldeggasse: ÖVP offenbart verwirrt und vergesslich

Unterstützung der Bezirksvorstehung für die Bürgerinitiative

Wien (OTS) - Mit großer Verwunderung nimmt im 4. Bezirk die SP-Klubobfrau Ursula Prager-Ramsa die heutige Aussendung der ÖVP Wieden zur BürgerInnenversammlung hinsichtlich der Nachnutzung des Areals der Bestattung Wien zur Kenntnis. "Angesichts dessen, dass es die Wiener ÖVP gerade zerbröselt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch den Fakten kaum mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird", so die Wiedner SP-Klubvorsitzende.

Im Laufe des kommenden Jahres wird die Bestattung Wien aus ihrer derzeitigen Zentrale in der Goldeggasse 19 ausziehen. Bereits im August 2010 erfolgte der Spatenstich für den neuen Standort des Unternehmens beim Zentralfriedhof in Simmering. "Diese Tatsache war allgemein bekannt. Die Frage der Nachnutzung des Areals war sogar Thema bei den Bezirksvertretungswahlen. Der Vorwurf einer nicht existenten Informationspolitik entbehrt damit jeder Grundlage", betont Prager-Ramsa.

Darüber hinaus erinnert die SP-Klubvorsitzende aus Wieden die ÖVP daran, dass es die Volkspartei war, die es verabsäumt hat, eine Nachnutzung des Areals Goldeggasse 19 zeitgerecht anzusprechen. "Diese verpasste Gelegenheit darf die ÖVP ruhig in der vorhergehenden Amtsperiode suchen", so Prager-Ramsa. Bezirksvorsteher Leopold Plasch informiere demgegenüber die Wiednerinnen und Wiedner ausführlich, wie die Einladung zur BürgerInnenversammlung an 5.000 Anrainerinnen und Anrainer exemplarisch zeige.

Darüber hinaus erinnert Prager-Ramsa daran, dass Bezirksvorsteher Plasch den Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative noch vor Ort, gemeinsam mit seinen Stellvertreterinnen Lea Halbwidl und Barbara Neuroth, die bestmögliche Unterstützung zugesagt habe. Ganz im Gegensatz zu ÖVP-Klubobfrau Helga Riedel, die erst eine lange Nachdenkpause bis zur heutigen Aussendung brauchte. "Die ÖVP wäre gut beraten, bei den Fakten zu bleiben. Ansonsten fällt deren Glaubwürdigkeit weiter rapide ab", so Prager Ramsa abschließend.

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