SP-Vettermann: Stellt Gudenus auch die katholischen Privatschulen in Frage?

Konfessionelle Schulen sind fixer Bestandteil des regulären Schulsystems

Wien (OTS/SPW-K) - "Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es der FP nur um reine Hetze gegen den Islam geht", ist SP-Gemeinderat Heinz Vettermann empört über die heutige Aussendung von FP-Klubobmann Johann Gudenus. "Denn sonst müsste er auch katholische Privatschulen in Frage stellen", so Vettermann weiter. Für die islamische Glaubensgemeinschaft gelten dieselben Vorschriften und Gesetze wie für die Katholische oder Evangelische Kirche, sie wird analog jeder anderen in Österreich anerkannten Glaubensgemeinschaft behandelt. So wie nach den Konkordatsgesetzen konfessionelle Privatschulen zugelassen sind, gelte dies immer und jedenfalls für alle Religionsgemeinschaften gleich. "Hier gibt es auch keine Landeskompetenz, sondern eine bundesgesetzliche Grundlage. Konfessionelle Schulen sind ein wichtiger Bestandteil des Bildungssystems", so Vettermann.

In Wien existieren derzeit insgesamt 127 konfessionelle Privatschulen, 12 davon führt die Islamische Glaubensgemeinschaft. "An den konfessionellen islamischen Privatschulen werden rund 1.100 SchülerInnen unterrichtet, im Vergleich dazu werden an den evangelischen und katholischen Privatschulen insgesamt 12.000 SchülerInnen unterrichtet", stellt Vettermann klar. Es gibt insgesamt 95.000 SchülerInnen in Wiener Pflichtschulen. "Die Zunahme der Fälle von Maßnahmen gegen SchulverweigerInnen ist der Ausdruck einer in Wien besonders strengen Überprüfung und hohen Wachsamkeit der Schulverwaltung", schließt Vettermann. (Schluss)

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