FPÖ: Herbert verlangt sofortige Stellungnahme der Innenministerin zu Datenleck

Veröffentlichung der personenbezogenen Daten ist unverzeihlich und lässt für die Vorratsdatenspeicherung Schlimmstes befürchten

Wien (OTS) - Als unglaublichen Skandal bezeichnet der stellvertretende Vorsitzende des Datenschutzrates und Bundesvorsitzende der AUF, FPÖ-NAbg. Werner Herbert, die Veröffentlichung sämtlicher Personendaten der Polizistinnen und Polizisten in Österreich. "Egal ob die Gruppe Anonymous durch einen Internet-Angriff oder - wie von ihr selbst behauptet - aus internen Kreisen des Innenministeriums in den Besitz dieser Daten gekommen ist: Dieser Skandal muss umgehend und umfassend aufgearbeitet werden. Die Schuldigen müssen zur Rechenschaft gezogen werden", fordert Herbert.

Das Innenministerium, das für die Sicherheit der Bürger im Land zuständig ist, entwickle sich zum nachhaltigen Sicherheitsrisiko für die eigenen Beamten, stellt Herbert fest. "Es ist offenbar gefährlich, in diesem Ministerium sensible Daten zu sammeln, deren Umfang sich durch die Vorratsdatenspeicherung noch wesentlich erhöhen wird, wenn hier Leute sitzen, die damit die eigenen Kollegen in der Öffentlichkeit bloßstellen", so Herbert.

Innenministerin Mikl-Leitner ruft Herbert auf, umgehend zu dem skandalösen Vorfall Stellung zu nehmen. "Sie trägt als Ministerin Verantwortung für die Mitarbeiter ihres Ressorts. Was hier geschehen ist, ist unverzeihlich und beeinträchtigt die Sicherheit von 25.000 Polizistinnen und Polizisten", so Herbert.

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