Wurm/Königsberger-Ludwig: Kampf gegen Einstiegshürden im Polizeidienst zeigt Erfolg

Auch Altersgrenze von 30 Jahren nicht mehr zeitgemäß

Wien (OTS/SK) - Die Verordnung, wonach Frauen und Männer unterhalb einer bestimmten Körpergröße nicht für den Polizeidienst geeignet sind, wird fallen. Darüber zeigen sich SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm und SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, Ulrike Königsberger-Ludwig, erfreut: "Wir waren hier seit mehreren Monaten mit Anfragen und Schreiben an die zuständigen Ministerinnen aktiv und haben gegen diese Diskriminierung gekämpft", so die SPÖ-Abgeordneten am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Jetzt hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek den Vorschlag, die Größenverordnung zu entfernen, im Vorfeld zu den Verhandlungen zur Dienstrechtsnovelle 2011 an die Gewerkschaft öffentlicher Dienst übergeben. ****

Die Mindestgröße für die Aufnahme bei der Polizei ist derzeit bei Männern 1,68 Meter, bei Frauen 1,63 Meter. Damit dürfen Männer 10 cm unter der geforderten durchschnittlichen Körpergröße sein, Frauen gerade mal vier Zentimeter. "Das ist noch eine zusätzliche Diskriminierung für Frauen und auch unsinnig, wo Bewerberinnen und Bewerber ohnehin eine persönliche, körperliche und fachliche Eignung in Einstellungstests beweisen müssen", so Wurm und Königsberger-Ludwig unisono.

Die beiden SPÖ-Abgeordneten unterstützen auch die Initiative von Ministerin Heinisch-Hosek, die Altersgrenze für die Aufnahme in den Bundesdienst zu entfernen. Derzeit dürfen Bewerberinnen und Bewerber maximal 30 Jahre alt sein. "Auch hier ist nicht einzusehen, wieso jemand mit 31 Jahren nicht genauso fit und geeignet sein sollte, wie jüngere Bewerber", so Wurm und Königsberger-Ludwig. (Schluss) pl/sl/mp

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