Bundesbeschaffung: Zehn Jahre Ideenspender für moderne Verwaltung

Wien (OTS) - Der Einkaufsdienstleister der Republik spart jedes
Jahr fast 200 Millionen Euro. Der gute Einblick in die Abläufe der Verwaltung wird genützt, um die öffentliche Hand noch moderner und effizienter zu machen.

Als die Bundesbeschaffung 2001 ins Leben gerufen wurde, wurde ihr kein langes Leben vorausgesagt: Die Ministerien würden den Machtfaktor Einkauf nie aus der Hand geben, die Standardisierung der Produkte würde an den Sonderwünschen der Ressorts scheitern, eine Bündelung des öffentlichen Einkaufs würde auf den erbitterten Widerstand der heimischen Wirtschaft stoßen.

"10 Jahre später ist die Bundesbeschaffung unbestritten und über den Bund hinaus zum Einkaufsdienstleister der Republik geworden", berichtet BBG-Geschäftsführer Hannes Hofer aus Anlass des zehnjährigen Firmenjubiläums. "Es waren schlussendlich drei Argumente, mit denen wir die Verwaltung für uns gewinnen konnten: Die Vergaberechtssicherheit - wir schließen 99 Prozent unserer Verfahren erfolgreich ab. Die Arbeitsentlastung - die Verwaltung erspart sich bei einem Einkauf über die BBG 50 Prozent der Zeit. Die Kostenersparnis - ein Einkauf über die BBG ist im Schnitt um 18 Prozent günstiger."

Besonders stolz ist man bei der Bundesbeschaffung darauf, dass die Vorteile der BBG auch von Ländern und Gemeinden erkannt wurden. "In der Zwischenzeit entfällt die Hälfte unseres Beschaffungsvolumens auf Kunden, die nicht über uns einkaufen müssen. Damit sind wir vermutlich der einzige Dienstleister der österreichischen Verwaltung, der seine Dienste über alle Gebietskörperschaften hinweg anbietet", so Geschäftsführer Andreas Nemec. "Würde man dieses Modell auf andere Bereiche umlegen, könnten Hunderte Millionen Euro eingespart werden", ist Nemec überzeugt.

Guten Einblick für Verwaltungsreform nützen

Als Einkaufsdienstleister mit einem Beschaffungsvolumen von 885 Millionen Euro erhält man einen guten Einblick in Strukturen und Abläufe der Verwaltung. Wir sehen es als unsere Aufgabe, dieses Wissen dafür zu nutzen, um Schrittmacher für eine effiziente, moderne Verwaltung zu sein", so Geschäftsführer Hofer.
So hat die BBG die öffentliche Hand mit einer der größten Telefonanlagen Europas ausgestattet, den Fahrzeugbestand der Polizei auf ein modernes Fuhrparkmanagement umgerüstet und in den Ministerien ein Online-Bookingtool zur Buchung von Dienstreisen installiert.

"Diese Fülle an kleinen Einzelprojekten kann einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der öffentlichen Haushalte leisten - und vielleicht manche andere Reform kompensieren, die politisch ohnehin nicht realisierbar ist!", erläutert BBG-Geschäftsführer Andreas Nemec.

Auch die Wirtschaft hat Gefallen gefunden an der zentralen Beschaffung. Hannes Hofer: "Die Bundesbeschaffung steht für offene und faire Vergabeverfahren, bei denen jeder dieselbe Chance auf einen Vertrag hat. Und unsere KMU-Strategie sorgt dafür, dass drei Viertel unserer Lieferanten aus dem Segment der Klein- und Mittelbetriebe stammen."

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Florian Unterberger
Pressesprecher Bundesbeschaffung GmbH
Tel.: +43 664 840 34 36
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