Oxonitsch: Sprachförderung war nie Verhandlungsthema für Familienminister Mitterlehner

Wien (OTS) - "Leider können wir den Tag der Sprachen in Wien nur bedingt feiern. Die Wichtigkeit der Sprachförderung in der ÖVP lässt sich daran messen, dass in dem Entwurf der 15a-Vereinbarung die Sprachförderung nie enthalten war", stellt nun Stadtrat Christian Oxonitsch aufgrund der gestrigen Aussendung von Familienminister Mitterlehner klar. "Ich möchte in Erinnerung rufen, dass die Länder seit Anfang des Jahres immer wieder darauf hingewiesen haben, dass Österreich nicht nur zusätzlich Kindergartenplätze braucht, sondern auch weiterhin Mittel für die Sprachförderung. Diese war in den Verhandlungen für Mitterlehner kein Thema. Die sprachliche Frühförderung garantiert, dass alle Kinder in der Volksschule mit den gleichen Bildungschancen starten. Zudem gefährdet der Familienminister Arbeitsplätze. Allein in Wien sind derzeit rund 100 engagierte SprachförderpädagogInnen höchst erfolgreich im Einsatz. Die nunmehrige Ankündigung von Mitterlehner, dass es für die Sprachförderung Mittel geben wird, lässt sich leicht umsetzen, indem man in den aktuellen Entwurf der 15a-Vereinbarung den Ausbau der Sprachförderung, wie bereits im Mai von Landesfamilienreferenten beschlossen, hinein nimmt", so Oxonitsch abschließend.

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