- 26.09.2011, 10:23:11
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WGKK beim Wiener Augentag am 28. September im Rathaus
Experten der Wiener Gebietskrankenkasse informieren und beraten
Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) ist beim 2.
Wiener Augentag am 28. September 2011 im Wiener Rathaus mit
Spezialisten vertreten: Primarius Univ.-Prof. Dr. Oliver Findl von
der neuen Augentagesklinik im Hanusch-Krankenhaus hält um 15:00 Uhr
einen Vortrag zum Thema: "Graue Star Operation: Neue Entwicklungen".
Beim Grauen Star (Katarakt) kommt es zu einem langsamen,
schmerzlosen Sehverlust. Bei der Katarakt-Operation wird in örtlicher
Betäubung die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche
ersetzt. In Österreich werden im Jahr rund 70.000
Katarakt-Operationen durchgeführt. Infolge der steigenden
Lebenserwartung der Menschen wird mit einer Zunahme an
altersbedingten Operationen gerechnet. Das Hanusch-Krankenhaus, das
im Besitz der WGKK steht, hat sich auf diese Entwicklung eingestellt:
Ende Mai dieses Jahres wurde eine neue Augentagesklinik eröffnet. Für
die Patientinnen und Patienten verringern sich dadurch die
Aufenthaltsdauer und der gesamte Aufwand rund um die Operation
drastisch: Die Katarakt-Operation dauert einschließlich Vorbereitung,
Operation und Nachuntersuchung im Schnitt nur zwei bis drei Stunden,
sagt Primarius Univ.-Prof. Dr. Oliver Findl, Vorstand der
Augenabteilung im Hanusch-Krankenhaus. Auch die Wartezeit auf den
Eingriff verkürzt sich durch die Eröffnung der neuen Einrichtung auf
wenige Monate.
Oberarzt Dr. Karl Rigal, ebenfalls vom Hanusch-Krankenhaus, nimmt
um 13:00 Uhr an der Fragestunde für das Publikum als einer der
Experten teil. Er wird Anfragen der Besucherinnen und Besucher zu
diversen Themen der Augengesundheit und möglichen Erkrankungen
beantworten. Später, um 15:20 Uhr, widmet sich Dr. Rigal in einem
Vortrag dem Thema: "Erhöhter Augendruck und die Folgen". Im
menschlichen Auge wird ständig Flüssigkeit, das sogenannte
Kammerwasser, gebildet, das durch einen Kanal in der Augenwand
abfließt. Beim gesunden Menschen besteht ein ausgewogenes
Gleichgewicht zwischen Produktion und Abfluß. Kommt es jedoch zu
einer Verminderung des Kammerwasserabflusses aus dem Auge, sammelt
sich immer mehr Flüssigkeit im Auge an und der Augeninnendruck
steigt. Dies ist einerseits eine Folge von altersspezifischen
Gewebeveränderungen, wird aber auch von Augenerkrankungen ausgelöst.
Erhöhter Augeninnendruck ist der wichtigste Risikofaktor für die
Entstehung einer Glaukomerkrankung (Grüner Star), einer Erkrankung
des Sehnervs, die den Verlust des Sehvermögens zur Folge haben kann.
Daher wird ab dem 40. Lebensjahr alle ein bis zwei Jahre eine
augenärztliche Untersuchung empfohlen. Bei Früherkennung eines
gefährlich erhöhten Augendrucks oder einer schon bestehenden
Glaukom-Erkrankung kann durch vielfältige Behandlungsmethoden
(Augentropfen, Laser oder Operation) eine Sehverschlechterung
verhindert werden.
Rückfragehinweis:
Wiener Gebietskrankenkasse Öffentlichkeitsarbeit Brigitte Kilian Wienerbergstraße 15-19, 1100 Wien Tel.: +43 1 601 22-1351 Fax.: +43 1 601 22-2135 E-Mail: [email protected] www.wgkk.at
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