WGKK beim Wiener Augentag am 28. September im Rathaus

Experten der Wiener Gebietskrankenkasse informieren und beraten

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) ist beim 2. Wiener Augentag am 28. September 2011 im Wiener Rathaus mit Spezialisten vertreten: Primarius Univ.-Prof. Dr. Oliver Findl von der neuen Augentagesklinik im Hanusch-Krankenhaus hält um 15:00 Uhr einen Vortrag zum Thema: "Graue Star Operation: Neue Entwicklungen".

Beim Grauen Star (Katarakt) kommt es zu einem langsamen, schmerzlosen Sehverlust. Bei der Katarakt-Operation wird in örtlicher Betäubung die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt. In Österreich werden im Jahr rund 70.000 Katarakt-Operationen durchgeführt. Infolge der steigenden Lebenserwartung der Menschen wird mit einer Zunahme an altersbedingten Operationen gerechnet. Das Hanusch-Krankenhaus, das im Besitz der WGKK steht, hat sich auf diese Entwicklung eingestellt:
Ende Mai dieses Jahres wurde eine neue Augentagesklinik eröffnet. Für die Patientinnen und Patienten verringern sich dadurch die Aufenthaltsdauer und der gesamte Aufwand rund um die Operation drastisch: Die Katarakt-Operation dauert einschließlich Vorbereitung, Operation und Nachuntersuchung im Schnitt nur zwei bis drei Stunden, sagt Primarius Univ.-Prof. Dr. Oliver Findl, Vorstand der Augenabteilung im Hanusch-Krankenhaus. Auch die Wartezeit auf den Eingriff verkürzt sich durch die Eröffnung der neuen Einrichtung auf wenige Monate.

Oberarzt Dr. Karl Rigal, ebenfalls vom Hanusch-Krankenhaus, nimmt um 13:00 Uhr an der Fragestunde für das Publikum als einer der Experten teil. Er wird Anfragen der Besucherinnen und Besucher zu diversen Themen der Augengesundheit und möglichen Erkrankungen beantworten. Später, um 15:20 Uhr, widmet sich Dr. Rigal in einem Vortrag dem Thema: "Erhöhter Augendruck und die Folgen". Im menschlichen Auge wird ständig Flüssigkeit, das sogenannte Kammerwasser, gebildet, das durch einen Kanal in der Augenwand abfließt. Beim gesunden Menschen besteht ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Produktion und Abfluß. Kommt es jedoch zu einer Verminderung des Kammerwasserabflusses aus dem Auge, sammelt sich immer mehr Flüssigkeit im Auge an und der Augeninnendruck steigt. Dies ist einerseits eine Folge von altersspezifischen Gewebeveränderungen, wird aber auch von Augenerkrankungen ausgelöst. Erhöhter Augeninnendruck ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung einer Glaukomerkrankung (Grüner Star), einer Erkrankung des Sehnervs, die den Verlust des Sehvermögens zur Folge haben kann.

Daher wird ab dem 40. Lebensjahr alle ein bis zwei Jahre eine augenärztliche Untersuchung empfohlen. Bei Früherkennung eines gefährlich erhöhten Augendrucks oder einer schon bestehenden Glaukom-Erkrankung kann durch vielfältige Behandlungsmethoden (Augentropfen, Laser oder Operation) eine Sehverschlechterung verhindert werden.

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