FPÖ: Kickl zu Leitl: Einmalzahlungen ersetzen Lohnerhöhungen nicht!

Steuersystem nicht dazu da, bittere Zuckerl an Arbeitnehmer zu verteilen - Leitl soll lieber WK-Zwangsbeiträge abschaffen

Wien (OTS) - Empört reagiert FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl auf den Vorschlag von Wirtschaftskammer-Präsident Leitl (ÖVP), Einmalzahlungen niedriger zu besteuern. "Jeder erkennt, dass es Leitl nur darum geht, den Arbeitnehmern die ihnen längst zustehenden Lohnerhöhungen vorzuenthalten und sie anstatt dessen mit Einmalzahlungen abzuspeisen. Selbst wenn diese steuerfrei gestellt werden, handelt es sich um keine gerechte Maßnahme, weil die Arbeitnehmer dadurch um die Abgeltung ihrer Produktivitätssteigerung und vor allem der derzeit immer stärker anziehenden Inflation geprellt werden", hält Kickl fest. Leitl stelle sich damit in die Reihe der ÖVP-Politiker mit merkwürdigen Vorschlägen zum Steuersystem. "Finanzministerin Fekter soll endlich für Ruhe sorgen und eine Steuerreform angehen, die für Vereinfachung und Transparenz sorgt, anstatt das Steuersystem ihren Parteifreunden zur Verteilung bitterer Zuckerl zur Verfügung zu stellen", fordert Kickl.

Der FPÖ-Sozialsprecher zeigt dennoch Verständnis für den Wirtschaftskammer-Präsidenten, der ja die Interessen und auch die finanzielle Lage der Betriebe im Auge haben müsse. "Anstatt sich den Firmen über höchst ungerechte Lohnvorschläge anzudienen, könnte er ihnen die horrend hohen Zwangsbeiträge zur Wirtschaftskammer nachlassen oder idealerweise gleich ganz abschaffen", schlägt Kickl vor.

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