ARBÖ: Autokosten doppelt so stark gestiegen als Inflationsrate

Wien (OTS) - Autofahrerinnen und Autofahrer sind heuer in Österreich durch eine fast doppelt so starke Teuerung belastet, als die allgemeine Bevölkerung, stellt der ARBÖ fest. Die Inflation betrug bis August des Jahres 3,2 Prozent, die Autokosten sind bis dahin um 5,8 Prozent gestiegen!

Gestiegen sind damit Autokosten für Service, Wartung und Ersatzteile. Allein Diesel und Benzin kosten jetzt zirka 20 Cent pro Liter mehr, als noch vor einem Jahr. "Eine Familie muss im heurigen Jahr rund 360 Euro mehr für Treibstoff ausgeben, als 2010. Das können jene immer weniger verkraften, die ohnehin schon jeden Eurocent umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben", stellt ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz fest. Es trifft vor allem Pendlerinnen und Pendler, die auf das Auto angewiesen sind, aber auch Menschen, die ohne Auto nicht einkaufen, nicht zum Arzt fahren und nicht am sozialen Leben teilnehmen können.

Der ARBÖ fordert von der Politik einen Belastungsstopp, Maßnahmen gegen Sprit- und Ölpreis-Spekulanten und eine überfällige Reform der Pendlerpauschalen.

Daten im Detail: (in Prozent) Allg. Teuerung Autokosten Jänner 2,4 5,3 Feber 3,0 6,1 März 3,1 6,2 April 3,3 5,9 Mai 3,2 5,6 Juni 3,3 5,5 Juli 3,5 5,8 August 3,4 5,9 -------------------------------------------------- Durchschnitt 3,15 (bzw. 3,2) 5,79 (bzw. 5,8)

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